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Dorf goes digital: Stabiles Netz und ein heißer Draht sind gefragt

„Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“ heißt eine Initiative des Programms „Ländliche Entwicklung“ im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Butter und Brot aus dem Dorfladen schnell online bestellen. Oder ein kurzer Check, wer die Familienralley im Dorf gewonnen hat. Die Digitalisierung macht auch vor dem ländlichen Raum nicht halt. Wenn weite Äcker und Wiesen die Distanz zwischen den Menschen in den eher dünn besiedelten Orten vergrößern, soll die Technik sie wieder miteinander verbinden. „Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“ heißt eine Initiative des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“.

Innovationen in 60 Projekten getestet

Rund 60 Projekte betreut das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Auf den Weg gebracht wurden bisher Internetseiten, die über das Dorfleben informieren und auch Apps für Smartphones. Entwickelt wurde zum Beispiel ein Online-Portal, um das Sortiment der Hofläden auch digital anzubieten.

Dorffunk live aus Bremke

Und das niedersächsische Dorf Bremke hat sich über eine App digital miteinander vernetzt. Neben dem Flurfunk auf den Wegen und Gassen gibt es nun auch den Dorffunk auf dem Handy. Termine, Verkehrsmeldungen und die Neuigkeiten können die Bremker nun bequem und jederzeit per Knopfdruck auch auf dem Sofa erfahren.

Vernetzung: Projekte treffen sich regelmäßig

Auf regelmäßigen Vernetzungstreffen sollen die Projekte vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Eine wichtige Erkenntnis zwischen Diskussionen um Datenschutz und digitale Prozesse: ein stabiles Netz und ein heißer Draht zu den Menschen im Dorf sind die Grundvoraussetzungen für den Erfolg. Denn ohne die Kontakte zu den Menschen vor Ort und ihre Einbindung nutzt auch die beste technische Innovation nichts.

Weiterführende Links:

www.bmel.de