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Salzwedeler Bürgermeisterhof für Engagementpreis nominiert

Der Salzwedeler Bürgermeisterhof gehört zu den 14 ehrenamtlichen Projekten, die in der finalen Auswahl um den Deutschen Demografiepreis sind. Die Entscheidung wird am 1. Dezember 2022 in Berlin bekannt gegeben.

Historisches Ensemble mit Zukunft

Salzwedels Bürgermeisterhof ist ein architektonisches Ensemble mit Geschichte – und mit einer Zukunft. Das Projekt ist nominiert für den Deutschen Engagementpreis. 

Die Jury prämiert fünf regionale Initiativen mit jeweils 5.000 Euro. Der Publikumspreis wird mit 10.000 Euro belohnt.

Wieviel Geld an die Jeetze fließt, ist noch offen. Die Freude über die Nominierung ist jedenfalls riesig in der Hansestadt.

Der Bürgermeisterhof ist ein Herzensprojekt, um Leben in den historischen Kern zu bekommen. Mott: Herz aus Holz und Lahm.

Im Jahr 2020 hatte sich der Verein gegründet, um dem denkmalgeschützten Ensemble wieder Leben einzuhauchen. Hier soll wieder die Musik spielen.

Das Engagement wird belohnt: Im November 2021 wurde das Projekt bereits mit dem Demografiepreis für Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. 

Sehenswürdigkeit soll Salzwedel erhalten bleiben

Denn der Bürgermeisterhof in Salzwedel steht seit Jahren leer. Die Fachwerkhäuser, die zum Hof gehören, zählen zu den ältesten der Stadt und wurden im 16., 18. und 19. Jahrhundert teilweise auf der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet.

Doch die historische Bausubstanz verfällt. Ein Verein möchte das Kleinod retten und sammelt gerade 80.000 Euro, um es zu kaufen. Ein öffentlicher Ort für Kunst und Kultur soll hier in Zukunft geschaffen werden.

Platz ist für ein Café, kleine Märkte, Konzerte, Filmabende, Werkstätten, Ateliers und Präsentationsflächen regionaler Initiativen. Der Deutsche Engagementpreis könnte hier eine wichtige Unterstützung sein. 

Weitere Initiativen aus Sachsen-Anhalt nominiert

Bis zum 1. Dezember 2022 müssen sich die Nominierten noch gedulden. Erst dann werden die Gewinnerinnen und Gewinner bei einer Gala in Berlin bekannt gegeben. 

Sachsen-Anhalt ist auch mit noch mehr Projekten im Rennen: Der karitative Verein Ponte Kö aus Weißenfels, der Fußballverein FC Victoria Wittenberg 2014 und die Initiative Jüdisches Halle, die sich dem Schicksal der Hallenser Opfer des Holocaust verschrieben hat, sind neben zehn weiteren Projekten ebenfalls nominiert.

Weiterführende Links:

Pressemitteilung des Bürgermeisterhof Salzwedel e. V.

Verein „Bürgermeisterhof“ aus Salzwedel