Menu
menu

Digitalpolitik generationengerecht gestalten

Ein neues Empfehlungspapier des Fachbeirats DigiBäM zeigt, wie digitale Teilhabe älterer Menschen gestärkt werden kann. Im Mittelpunkt stehen Bildung, Barrierefreiheit und eine generationengerechte Digitalpolitik.

Digitalpolitik generationengerecht gestalten

Digitalisierung verändert den Alltag vieler Menschen. Gleichzeitig sind weiterhin Millionen ältere Menschen in Deutschland nur eingeschränkt digital erreichbar oder verfügen über geringe digitale Kompetenzen. Darauf weist der Fachbeirat Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen (DigiBäM) in seinem Empfehlungspapier „Digitale Agenda ohne Ältere? Wege zu einer Digitalpolitik für alle“ hin.

Der Fachbeirat empfiehlt Bund, Ländern und Kommunen, digitale Angebote stärker an den Bedürfnissen älterer Menschen auszurichten. Dazu gehören barrierefreie Zugänge, verständliche digitale Anwendungen sowie wohnortnahe Bildungs- und Unterstützungsangebote. Besonders im ländlichen Raum seien verlässliche digitale Infrastruktur und niedrigschwellige Lernangebote wichtig.

Zudem betont DigiBäM, dass ältere Menschen stärker an der Entwicklung digitaler Angebote beteiligt werden sollten. Digitale Teilhabe sei ein wichtiger Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe und damit auch ein zentrales Thema im demografischen Wandel.

Das Papier hebt hervor, dass Digitalisierung und Sozialpolitik künftig enger zusammengedacht werden müssen. Bestehende Initiativen wie der DigitalPakt Alter könnten dabei wichtige Impulse geben, um digitale Kompetenzen generationsübergreifend zu stärken.

Weitere Informationen:
Empfehlungspapier „Digitale Agenda ohne Ältere? Wege zu einer Digitalpolitik für alle“
www.digitalisierung-und-bildung-fuer-aeltere-menschen.de