Aktuelles rund um das Thema Demografie

Logo Landtag Sachsen-Anhalt

„Wertschöpfungsstrategien für den ländlichen Raum“

Sachsen-Anhalt will mehr für die Entwicklung des ländlichen Raumes tun. Ein entsprechender Antrag wurde am 19. April im Landtag beschlossen. Die Landesregierung, so der Vorschlag der Fraktionen von CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, soll ein Gutachten in Auftrag geben, das das Potenzial zur „Erhöhung der Wertschöpfung“ hinterfragt und Verbesserungsvorschläge macht.

Den ausführlichen Antrag lesen Sie hier:
Antrag „Wertschöpfungsstrategien für den ländlichen Raum“

Logo der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Kinderbonus für neues Zuhause – jetzt überall in Sachsen-Anhalt

Was bei der Großen Koalition in Berlin noch verhandelt wird, ist in Sachsen-Anhalt schon Routine: Wer ein Haus baut oder eine Immobilie kauft und modernisiert, erhält im Rahmen der Wohnraumförderung des Landes zusätzlich zum Förderdarlehen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt einen Kinderbonus: 800 Euro pro Kind und Jahr für fünf Jahre.

Für weiteren Nachwuchs in den ersten fünf Jahren gibt es zusätzlich 5.000 Euro zur sofortigen Tilgung. Land und Investitionsbank finanzieren bis zu 65.000 Euro. Die Konditionen: 0,9 Prozent p.a. (effektiv) für 10 Jahre und max. 30 Jahre Laufzeit.

Mehr erfahren: Presseinformation der Investitionsbank Sachsen-Anhalt vom 17.04.2018

Logo des Ministeriums für Arbeit Soziales und Integration

Online-Befragung: Wie leben Jugendliche in Sachsen-Anhalt?

Für den neuen Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung führt das zuständige Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration erstmals eine groß angelegte Online-Befragung durch. Alle jungen Sachsen-Anhalter zwischen 12 und 27 sind aufgerufen, bis zum 20. Mai 2018 Wünsche, Vorstellungen und Gedanken zu ihrer Lebenssituation und ihrer Zukunft im Land mitzuteilen und Änderungen anzustoßen.

Das Ausfüllen des anonymen Fragebogens dauert maximal 20 Minuten; er wird sowohl in Deutsch als auch in Englisch und Arabisch angeboten. Im Fokus stehen Fragen zu Bereichen wie Demokratieförderung, Digitalisierung und zum Übergang Schule-Beruf.

Der Kinder- und Jugendbericht wird dem Landtag von der Landesverwaltung in der Mitte jeder Legislaturperiode als Bericht über die Lage junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe vorgelegt.

Weitere Informationen und Link zur Online-Befragung:
Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration

Teilnehmer der Studienreise nach Modena, Italien, im Rahmen des EU-Projektes RUMOBIL

Erfahrungsaustausch zu Nahverkehrsangeboten im ländlichen Raum

Sinkende Einwohnerzahlen in den ländlichen Räumen Sachsen-Anhalts aber auch in anderen ländlichen Regionen Europas stellen für den öffentlichen Personennahverkehr eine große Herausforderung dar.

Es liegt nahe, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Mitarbeiter des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr und der NASA GmbH informierten sich daher bei der Mobilitätsagentur Modena, Italien, über erfolgreiche Strategien für einen flächendeckenden Busverkehr auf dem Land. Im Mittelpunkt stand die Optimierung des Rufbusangebotes. Die Studienreise fand im Rahmen des EU-Projektes RUMOBIL statt.

Weitere Informationen: Projekt-Website RUMOBIL

Logo des Projektes -Harzgerode macht Zukunft-

Harzgerode gründet „Demografie-Allianz Unterharz“

„Harzgerode macht Zukunft“. Unter diesem Motto hat die Stadt im Harz eine Demografie-Allianz ins Leben gerufen. Am 1. März gaben Bürgermeister Marcus Weise und Landesentwicklungs- und Verkehrsminister Thomas Webel den offiziellen Startschuss für das Projekt.

Das Ziel: durch Neuinvestitionen Arbeitskräfte gewinnen, die sich dauerhaft in der Stadt ansiedeln. So sollen bis Ende des Jahres im Industriepark Harzgerode etwa 70 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und mit Fachkräften besetzt werden.

Auf einer eigenen Projekt-Website präsentiert die Stadt ihr Vorzüge: starke Unternehmen, zukunftsfähige Jobs, Wohnungen und Immobilien, Freizeitangebote und vieles mehr, was das Leben in Harzgerode lebenswert macht.

Zur Website: www.zukunft-harzgerode.de

Logo MDR Sachsen-Anhalt

„Demographischer Wandel: Jugend gegen Landflucht“

Unter diesem Titel hat Online-Journalismus-Student Steffen Wrede einen Gastbeitrag im Nachrichtenportal MDR SACHSEN-ANHALT verfasst. Er beschreibt darin, wie es ist, an einem Ort aufzuwachsen, der auszusterben droht. Und darüber, wie sich diese Entwicklung verlangsamen ließe. Die Rede ist von Nebra im Burgenlandkreis.

Im Projekt „Studenten schreiben – Ein Reportertag bei MDR SACHSEN-ANHALT“ widmen sich 13 angehende Journalisten verschiedenen gesellschaftlich relevanten Themen und bereiten diese für Nutzer in Sachsen-Anhalt auf.

Zu den Artikeln:
Ausführlicher Beitrag „Demographischer Wandel: Jugend gegen Landflucht“
Projekt „Studenten schreiben“ – Übersicht der Artikel

Logo der Medizinischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg

Ringvorlesung: Medizinische Herausforderungen der Altersgesellschaft

Auch in diesem Sommersemester findet wieder die öffentliche Ringvorlesung „Die humane Altersgesellschaft: medizinische und soziale Herausforderung“ am Universitätsklinikum Halle (Saale) statt. Fünf Vorträge befassen sich mit den vielfältigen Aspekten des Alterns.

Veranstaltet wird die Ringvorlesung vom Interdisziplinären Zentrum für Altern Halle (IZAH) und der Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie. Sie richtet sich an alle interessierten Bürger und Bürgerinnen; die Veranstaltungen sind jeweils kostenfrei.

Termine und Themen:
Programm Ringvorlesung Sommersemester 2018

Logo Demografie gestalten

Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2018: Jetzt bewerben!

Der „Demografiepreis Sachsen-Anhalt“ erlebt in diesem Jahr bereits seine sechste Auflage. Erneut werden erfolgreich realisierte Projekte und nachhaltig wirkende Initiativen ausgezeichnet, die sich aktiv mit dem demografischen Wandel in unserem Bundesland auseinandersetzen, sich für die Region und das Miteinander in unserer Gesellschaft stark machen.

Bewerben können sich wieder alle Bürgerinnen und Bürger des Landes Sachsen-Anhalt sowie kommunale Gebietskörperschaften, Netzwerke, Unternehmen oder Vereine.
Der Demografiepreis wird in drei Kategorien vergeben:

  • Bewegen: Perspektiven für Familien und Kinder
  • Gestalten: Fachkräfte binden – Nachwuchs fördern
  • Anpacken: Lebensfreude in Stadt & Land                      

Auslobung:
Ausführliche Infos zu Bewerbung, Auswahlverfahren und Preisverleihung

Bewerbungsfrist:
12. September 2018

Bewerbungsbogen zum Ausfüllen:
Kurzbewerberbogen Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2018

Logo des Wettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft

„Unser Dorf hat Zukunft“: Bewertungskommission bereist im Juni 13 Orte

Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Jahr der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ statt. Insgesamt 13 Orte konnten sich in den Vorwettbewerben der Landkreise qualifizieren. Vom 5. bis 14. Juni wird die jetzt berufene Bewertungskommission alle ausgewählten Orte bereisen.

Im Fokus ihrer Bewertung stehen Aspekte wie die bauliche Entwicklung, soziale und kulturelle Aktivitäten und Konzepte der weiteren Dorfentwicklung. Zwei dieser 13 Orte werden Sachsen-Anhalt im kommenden Jahr beim Bundeswettbewerb vertreten. Welche das sind, wird am 9. September 2018 in Burg auf der Landesgartenschau verkündet.

Ausführliche Informationen dazu gibt es hier:

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Dorfwettbewerbe in Sachsen-Anhalt

Logo Landesheimatbund Sachsen-Anhalt

Projekt „LandAktiv“: Für nachhaltige Vereinsarbeit im ländlichen Raum

„LandAktiv“ heißt das neue Projekt des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e.V. Es soll das Bewusstsein für den Wert nachhaltigen Handelns für die Entwicklung dörflicher Gemeinschaften in den Vereinen und Initiativen des Landes schärfen.

Auf einer Projekt-Website informiert der Landesheimatbund zukünftig über die geplanten Veranstaltungen. Außerdem werden hier Projekte aus den verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts vorgestellt, die bereits ressourcen- und umweltschonend, gemeinwesenorientiert, bildungsfördernd, generationenübergreifend und vorausschauend handeln.

Mehr erfahren auf: landaktiv.lhbsa.de

Titel der Broschüre zum Demografiepreis 2017

Ab sofort zum Download: Broschüre Demografiepreis 2017

Mit dem Demografiepreis des Landes Sachsen-Anhalt erlebte im vergangenen Jahr eine kleine Erfolgsgeschichte schon ihre fünfte Auflage.

2017 reichten 136 Bewerber ihre Projekte, Maßnahmen und Initiativen ein – so viele wie noch nie in der Geschichte des Wettbewerbes für bürgerschaftliches Engagement vor allem im ländlichen Raum.

Jetzt dokumentiert eine neue Broschüre den vergangenen Wettbewerb, stellt die Jury und natürlich alle Gewinner in den drei Kategorien sowie der Sonderpreise und des Anerkennungspreises vor. Auch eine Übersicht aller Wettbewerbsteilnehmer ist in der Broschüre zu finden.

Mehr erfahren: Beitrag und Bildergalerie zum Demografiepreis 2017
Broschüre herunterladen: Dokumentation Demografiepreis 2017

Logo des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA“

BMBF-Wettbewerb stärkt Stadt-Land-Beziehungen

Die Entwicklung der Städte und die des ländlichen Raumes bedingen sich gegenseitig – doch das Wissen über die Wechselwirkungen der Stadt-Land-Beziehungen auf die nachhaltige Entwicklung von Regionen ist defizitär.

Dem möchte die Förderinitiative „Stadt-Land-Plus“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entgegenwirken. Sie unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu den Themenschwerpunkten:

  • integrierte nachhaltige Entwicklung von Regionen
  • verbesserter Interessenausgleich zwischen Städten, städtischem Umland und ländlichen Räumen
  • effizientes, ressourcenschonendes Landmanagement auf regionaler Ebene

Die Förderrichtlinie ist Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA“.

Stichtag für die Einreichung der Projektskizze: 31.03.2017
Weitere Informationen:
Ausschreibung des BMBF
Website der Fördermaßnahme

Partner des Forschungsprojektes RUMOBIL besichtigen den Busbahnhof der Stadt Trebic in Tschechien

EU-Projekt RUMOBIL meistert Halbzeit-Evaluation

Am 22. Februar 2018 kamen im tschechischen Trebic die Partner im Projekt RUMOBIL mit Vertretern des Interreg CENTRAL EUROPE Programmsekretariats zusammen. Die Halbzeitevaluation war Anlass, um sich über die Arbeitsergebnisse in der transnationalen Partnerschaft zu Strategien und Maßnahmen für einen zukünftigen ÖPNV in ländlichen Räumen auszutauschen. Gleichzeitig wurden die Weichen für die 2. Projekthälfte gestellt.

Im Anschluss an die Diskussion informierten sich die Teilnehmer über das Pilotvorhaben der Region Vysocina – neue Busverbindungen zur besseren Anbindung ländlicher Räume – und besichtigten den neu gestalteten (Bus-)Bahnhof in der Stadt Trebic.

Ausführliche Informationen zum Projekt RUMOBIL:
Projekt-Website RUMOBIL (englischsprachig)
Mehr über EU- und internationale Demografie-Projekte

Schlagwortwolke mit Begriffen rund um das Thema Bildung im Alter

Bildungsbedürfnisse Älterer in Magdeburg und Mansfeld-Südharz

Welche Bildungs- und Lernbedürfnisse haben Ältere? Wie und wo wird im Alter gelernt? Wie sind die Bildungsangebote in den kleinstädtischen und ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts strukturiert? Diesen Fragen ging das Amt für Statistik, Wahlen und demografische Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg seit 2016 in seinem Forschungsprojekt „Bildung im Alter“ nach. Jetzt liegen die Ergebnisse der 2. Phase vor, die sich auf den ländlich geprägten Landkreis Mansfeld-Südharz konzentrierte.

Ausführliche Informationen zum Forschungsprojekt und seinen Ergebnissen: 
Ergebnisse aus dem Projekt „Bildung und Lernen im Alter II“
Website des Amtes für Statistik, Wahlen und demografische Stadtentwicklung

Logo des Projektes „Werkstatt Vielfalt“

Werkstatt Vielfalt: Projekte für eine lebendige Nachbarschaft

Die „Werkstatt Vielfalt“ der Robert Bosch Stiftung geht in die nächste Ausschreibungsrunde. Ihr Verein oder Ihre Organisation hat eine kreative Projektidee, die das Miteinander junger Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller oder religiöser Herkunft fördert? Die Brücken zwischen Lebenswelten spannt und Orte und Gemeinden zu lebendigen Nachbarschaften macht?

Dann bewerben Sie sich noch bis zum 15. März 2018. Die Robert Bosch Stiftung fördert Projekte sowohl finanziell als auch durch den Erfahrungsaustausch mit Fachleuten in einer Projektwerkstatt.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen:
Ausschreibung „Werkstatt Vielfalt“

Kinder und Jugendlichen präsentieren ihre Ideen zum Öffentlichen Personennahverkehr

Online-Umfrage: kinder- und jugendgerechter ÖPNV in Sachsen-Anhalt

Das Kinder-und Jugendbeteiligungsprojekt „Jugend Macht Zukunft“ des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. hat eine anonyme Umfrage zu den Nutzungsgewohnheiten von Kindern und jungen Menschen in Bezug auf den Öffentlichen Personennahverkehr gestartet.

Die Ergebnisse sollen mit den Ministerien des Landes und den Jugendlichen selbst diskutiert werden, um den ÖPNV in Sachsen-Anhalt – besonders im ländlichen Raum – jugendgerechter zu gestalten. Noch bis zum 15. März 2018 kann der Fragebogen ausgefüllt werden.

Zum Fragebogen und weiteren Informationen zur Umfrage:

Online-Umfrage
Fragebogen als Print-Version
„Jugend Macht Zukunft“ im Web

Logo Europawoche 2018

Gemeinsam gestalten: Europawoche 2018 vom 2. bis 15. Mai 2018

Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt lädt alle engagierten Vereine, Einrichtungen und Organisationen in Sachsen-Anhalt dazu ein, sich im Mai an der Europawoche zu beteiligen. Die bundesweit zeitgleich stattfindende Aktionswoche bietet Ihnen eine Bühne, auf der Sie die vielfältigen europäischen Bezüge Ihrer Aktivitäten öffentlich präsentieren können.

Das Europäische Jugend Kompetenz Zentrum GOEUROPE! beim DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. koordiniert die Europawoche und unterstützt Sie bei Vorbereitung und Durchführung Ihrer Veranstaltungen und Projekte.

Organisatorische Hinweise, Termine und Formulare für Veranstaltungsmeldungen auf:  

europa.sachsen-anhalt.de/europapolitik/europawoche-2018
www.goeurope-lsa.de/europawoche

Logo Deutscher Städtebaupreis

Auslobung Deutscher Städtebaupreis

Seit 1980 prämiert der Deutscher Städtebaupreis Bauprojekte, die zu einer zukunftsweisenden, den vor Ort lebenden und arbeitenden Menschen dienenden Städtebaukultur beitragen. Stadtbildpflege, architektonische Innovation, ressourcenschonendes Bauen sowie die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren sind zentrale Aspekte der Preisvergabe, die immer auch Anreize für die Auseinandersetzung mit der Gestaltung des öffentlichen Raumes setzen will.

Bewerben können sich freischaffende und angestellte Stadtplaner, Architekten, Landschaftsarchitekten sowie öffentliche und private Planungsträger. Stichtag für die Einreichung ist der 15. April 2018.

Informationen zur Auslobung und Online-Bewerbungsformular unter: staedtebaupreis.de

Logo des Interreg CENTRAL EUROPE Programms RUMOBIL

Aktuelle Projektanträge: „YOUMOBIL“ und „ReeP“

Mit zwei neuen Projekten zum demografischen Wandel und seinen Folgen geht das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr in die Bewerbungsphase.

YOUMOBIL knüpft an das laufende Projekt RUMOBIL an, das sich der Mobilität Jugendlicher im ländlichen Raum widmet. ReeP wiederum befasst sich mit dem Thema Langzeitarbeitslosigkeit im ländlichen Raum. Ob sich die Projekte durchsetzen konnten, entscheidet sich in diesem Herbst.

Mehr erfahren

Vier junge Frauen stehen vor einem Kleinbus und zeigen einen symbolischen Schlüssel in die Kamera

Pilotprojekt „Bürgerbusse“ startet in Osterburg

Seit dem 19. Februar ist er auf den Straßen in und um Osterburg in der Altmark unterwegs – der erste Bürgerbus Sachsen-Anhalts. Von ehrenamtlichen Busfahrern und Busfahrerinnen getragen, ergänzt das neue Mobilitätsangebot den öffentlichen Personennahverkehr. Es ermöglicht insbesondere älteren Menschen, Einkäufe und Arztbesuche in der nächstgelegenen Stadt zu erledigen.

Land und EU unterstützen das Pilotprojekt mit 45.000 Euro. Im März geht ein weiterer Bürgerbus in Möser im Jerichower Land an den Start.

Mehr erfahren:
Pressemeldung des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr
Der Flyer zum Bürgerbus Osterburg

Junge Frau mit schwarzen Haaren spricht in eine Kamera, während sie mit einem Reporter spricht

Zwischen Firma und Familie: Wiebke Rößler ist „Gründerin des Jahres“

Sechsfache Mutter, erfahrene Krankenschwester und seit gut einem Jahr selbständig: Wiebke Rößler aus Queis im Saalekreis hat innerhalb kürzester Zeit einen ambulanten Intensivpflegedienst mit 40 Mitarbeitern aufgebaut. Für diese erfolgreiche Gründung erhielt sie vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt die Auszeichnung „Gründerin des Jahres“. Womit sie diesen verdient hat und warum sie zur Existenzgründerin wurde, darüber berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) ausführlich:

www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/gruenderin-des-jahres-100.html

Logo des Ministeriums für Arbeit Soziales und Integration

Erstmals vollständiger Versicherungsschutz für alle Ehrenamtlichen

Eine gute Nachricht für die rund 685.000 freiwillig Engagierten in Sachsen-Anhalt: Ab sofort sind alle Ehrenamtlichen über das Land lückenlos unfall- und haftpflichtversichert.

Erstmals gilt der gesetzliche Versicherungsschutz damit auch für diejenigen Freiwilligen, die sich unabhängig von Vereinen, Organisationen oder Kommunen für andere stark machen.

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration hatte entsprechende Verträge bereits im vergangenen Jahr geschlossen. Übrigens: Eine gesonderte Anmeldung für die Inanspruchnahme des Versicherungsschutzes ist nicht erforderlich.

Mehr erfahren: Pressemeldung Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

Projekt-Logo "Neulandgewinner"

Ausschreibung: Jetzt „Neulandgewinner“ werden!

Das Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ der Robert Bosch Stiftung fördert kreative und engagierte Menschen, die mit ihren Projekten Zusammenhalt, Gestaltungswillen und Lebensqualität in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Bis zu 20 Projekte erhalten eine zweijährige Förderung von 900.000 Euro. Bewerben können sich Vereine, Initiativen oder Privatpersonen noch bis zum 25. Februar.

Zur Ausschreibung mit allen Details: neulandgewinner.de/ausschreibung.html

Logo Landeszentrum Jugend + Kommune

Vormerken: Auftakt für das Landeszentrum Jugend + Kommune

Am 12.04.2018 präsentiert sich ab 10.30 Uhr das neu eingerichtete Landeszentrum Jugend + Kommune in der Hochschule Magdeburg-Stendal (Osterburger Str. 25). Das Zentrum berät, unterstützt und vernetzt Kommunen in Sachsen-Anhalt, die Kinder und Jugendliche stärker in kommunale Entscheidungsprozesse einbeziehen wollen.

Nach der offiziellen Ernennung durch Ministerin Petra Grimm-Benne stellen sich am Tag der Auftaktveranstaltung erste geplante Pilotprojekte vor. Interessierte Kommunen können übrigens noch bis zum 22.02. einen Antrag auf Mitwirkung am Pilotvorhaben stellen.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.kinderstaerken-ev.de

Grafik zur Bevölkerungsentwicklung in Sachsen-Anhalt 1990 bis 2013

Aktualisiertes Handlungskonzept „Nachhaltige Bevölkerungspolitik“ online

In ihrer Sitzung am 30.01.2018 hat die Landesregierung die Fortschreibung des zuletzt 2011 überarbeiteten Handlungskonzeptes „Nachhaltige Bevölkerungspolitik in Sachsen-Anhalt“ beschlossen. Grundlage dafür bildet die 6. Regionalisierte Bevölkerungsprognose Sachsen-Anhalts.

Die aktualisierte Fassung des Handlungskonzeptes ist nun online verfügbar. Es bildet die strategische Leitlinie für alle Ressorts der Landesregierung und reagiert vorausschauend und flexibel auf die Herausforderungen des demografischen Wandels.

Download: Handlungskonzept „Nachhaltige Bevölkerungspolitik in Sachsen-Anhalt“
Zusammenfassung
: Die sieben Hauptkapitel im Überblick

Logo der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Neuer Antragsschluss im Förderprogramm „Demografie – Wandel gestalten“

Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen für die Gestaltung des demografischen Wandels wurde geändert und tritt zum 01.02.2018 in Kraft. Bitte beachten Sie: Der neue Annahmeanschluss für Förderanträge ist der 31.03. eines Jahres. Anträge sind bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zu stellen.

Näheres zum Förderprogramm auf: www.ib-sachsen-anhalt.de
Download Richtlinie: Richtlinie Förderprogramm Demografie

Logo des Programms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“

Universitätsmedizin Halle in der ersten Förderrunde des „WIR!“-Programms

Über 200.000 EUR Fördermittel aus dem Programm „WIR!“ des Bundesbildungsministeriums freut sich ein Forschungskonsortium der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Bündnis möchte mit neuen, auf Digitalisierung beruhenden Pflege-Dienstleistungen Versorgungsfragen der Zukunft lösen. Die Initiative ist eine von 32, die für die erste Förderrunde ausgewählt wurden.

Ausführliche Informationen auf: www.kreativ-sachsen-anhalt.de

Logo Bundesprogramm "Kultur macht stark"

„Kultur macht stark“ – Ab sofort um Fördermittel bewerben

Seit 2013 fördert das Bundesbildungsministerium die kulturelle Bildung benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Jetzt wurde das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ bis 2022 verlängert. Lokale Akteure können sich ab sofort um Fördermittel bewerben.

Aktuelle Ausschreibungen, Fristen und Termine der Infotage:
Service-Stelle „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ Sachsen-Anhalt

Logo der Landesarbeitsagentur der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt

Save the Date: Dialogforum „Bürgerschaftliches Engagement“ am 30. Mai

Am 30. Mai um 10.00 Uhr eröffnet die LAGFA Sachsen-Anhalt wieder ihr jährliches Austausch- und Netzwerkforum zum Bürgerengagement. Eingeladen sind Verantwortliche aus Vereinen, Verbänden und Initiativen wie auch VertreterInnen aus Politik und Verwaltung. Der Fokus der ganztägigen Veranstaltung in der Hallenser Leopoldina liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Digitalisierung“.

Alle Informationen zur Veranstaltung unter: www.lagfa-lsa.de

Logo der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung

21. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt ausgerufen

Das Land Sachsen-Anhalt ruft auch in diesem Jahr wieder alle Kinder und jungen Menschen auf, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und sich am Kinder- und Jugend-Kultur-Preis zu beteiligen. Noch bis zum 1. April können Beiträge eingereicht werden.

Mehr erfahren: Das Motto und die Teilnahmebedingungen

Birgit Bursee, Leiterin der Freiwilligenagentur Magdeburg

Jetzt anmelden: Seminar „Engagiert!“ am 17. Februar

Welche Potenziale für die Organisation unserer Gesellschaft stecken im freiwilligen Engagement? Wie lassen sich Hürden überwinden? Praxisnahe Antworten gibt Referentin Birgit Bursee, Leiterin der Freiwilligenagentur Magdeburg, in einem ganztägigen Seminar der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. in der Magdeburger Feuerwache.

Anmeldung: bis zum 14. Februar 2018
Inhalte, Programm und Anmeldeformular unter:
www.soziokultur.de

Ausstellungsraum im Stadthaus Wittenberg

Gekommen, um zu bleiben: Rückkehrertage in Sachsen-Anhalt überzeugen

Die Heimat rief und viele, viele kamen. Gleich in 7 Städten warben nach den Weihnachtsfeiertagen öffentliche Einrichtungen und Firmen um den Zuzug oder die Rückkehr von Fachkräften nach Sachsen-Anhalt. Mehr als 500 Besucher waren es allein in der Lutherstadt Wittenberg.

Erfahren Sie mehr: Wie Wittenberg Rückkehr- und Zuzugswillige lockt

Blick in den Ausstellungsraum des Rückkehrertages

Erster Rückkehrertag in der Altmark lockte Fachkräfte zurück in die Heimat

Eine neue Chance in der alten Heimat? Dass auch die Altmark jungen Fachkräften Perspektiven bietet, zeigte der erste Rückkehrertag im Landkreis Stendal am 27. Dezember 2017. Aus ganz Deutschland kamen die Besucherinnen und Besucher in den Norden von Sachsen-Anhalt, um sich über Arbeitgeber und Jobs vor Ort zu informieren.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht: Erfolgreicher Rückkehrertag in der Altmark

Wappen der Ortschaft Brachwitz

Brachwitz siegt beim Bundeswettbewerb „Kerniges Dorf“

Das Kernige Dorf Brachwitz belegt den Siegerplatz in der Kategorie Kernig im Wandel: Kleine Dörfer. Die Fachjury im Wettbewerb „Kerniges Dorf!“ 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat ihre Entscheidung getroffen und die Sieger aus den 22 Finalisten aus-gewählt.

Als einziges Dorf in Sachsen-Anhalt gehört Brachwitz (Ortsteil der Stadt Wettin-Löbejün, Saalekreis, Sachsen-Anhalt) zu den diesjährigen Preisträgern. „Wir sind unsagbar stolz, diesen Preis nach unserem Erfolg im Kreiswettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ in diesem Jahr auch noch entgegen nehmen zu dürfen“, sagt Jan Richter, Ortsbürgermeister der Ortschaft Brachwitz.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 29. November 2017

Wettbewerbsaufruf beendet – Ehrung der Preisträger

Bereits zum fünften Mal wird der "Demografiepreis des Landes Sachsen-Anhalt" am 20. November 2017 von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Landesentwicklungsminister Thomas Webel im Palais am Fürstenwall verliehen. Mit Unterstützung der Demografie-Allianz des Landes werden auch in diesem Jahr wieder beispielhafte Initiativen zur Gestaltung unseres Bundeslandes, vor dem Hintergrund einer sich verändernden Gesellschaft, geehrt. Mehr erfahren

Start Ausschreibung Förderrunde 4 im Programm "Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort"

Mit dem Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ fördert die Robert Bosch Stiftung engagierte Menschen, die durch ihr Denken und Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Wir begreifen diese Menschen als „mutige Akteure“ und unterstützen sie und ihre Vorhaben darin, ihre Vision von einem besseren Leben zu verwirklichen.

Wir freuen uns daher, Sie heute auf die Ausschreibung der vierten Runde des Programms "Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort" aufmersam machen zu können.

Nähere Informationen zur Ausschreibung und den Link zum Online-Portal finden Sie auf unserer Programm-Homepage.

Bekanntmachung

Richtlinie zur Durchführung des Wettbewerbs "Digitale Plattformen: Interaktive Assistenzsysteme für den Menschen". Bundesanzeiger vom 24.08.2017

Die vorliegende Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgt auf der Grundlage des BMBF-Forschungsprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) "Technik zum Menschen bringen".

Ausführliche Informationen: Webseite des BMBF

Aktualisierung der 13. koordinierten Bevölkerungs­voraus­berechnung - Basis 2015

Die derzeit verfügbare 13. koordinierte Bevölkerungs­voraus­berechnung beruht auf Daten zur Bevölkerungs­entwicklung bis zum Jahr 2013. Die massive Zuwanderung in den Jahren 2014 und vor allem 2015 hat seitdem die Bevölkerung in ihrer Größe und Struktur verändert. Wie und ob diese Zuwanderung auch die demo­grafischen Trends beeinflussen wird, kann derzeit noch nicht zuverlässig bewertet werden. Für eine Neu­bewertung von Trends ist ein längerer Zeitraum erforderlich. Eine neue Bevölkerungs­voraus­berechnung ist deshalb heute noch nicht sinnvoll.

Ausführliche Informationen: Bevölkerungsvorausberechnung

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Lebensformen junger Menschen in Deutschland

Die Formen des Zusammenlebens der Menschen haben sich verändert. Dies hat auch Folgen für die Lebensumstände der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Immer wenige junge Menschen verfolgen den traditionellen Lebensweg vom Schulabschluss bis zur Bildung einer Partnerschaft und der Geburt des ersten Kindes. Damit ist vor allem in den Industrieländern seit geraumer Zeit eine zunehmende Heterogenität in der Lebensgestaltung der jungen Erwachsenen zu erkennen. Wie sehr sich die Lebensformen junger Menschen verändert haben und welche Unterschiede sich zwischen West- und Ostdeutschland erkennen lassen, analysiert Dr. Evelyn Grünheid in einem Beitrag der neuen Ausgabe von Bevölkerungsforschung Aktuell.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Ausführliche Informationen: Bevölkerungsforschung Aktuell, Ausgabe 3/2017

BBSR

Wen es in die Großstädte zieht – und wer ihnen den Rücken kehrt

Ein Drittel der kreisfreien Städte verzeichnete im Jahr 2015 mehr Fortzüge in einen anderen deutschen Kreis als Zuzüge. Auch zwei der sieben größten deutschen Städte wiesen 2015 einen negativen Binnenwanderungssaldo auf, nämlich München (-11.500 Personen) und Berlin (-4.600). Andere Metropolen wie Köln, Frankfurt am Main, Hamburg und Stuttgart verzeichnen dagegen weiterhin mehr Zuzüge aus dem Inland als Fortzüge in einen anderen Kreis.

Ausführliche Informationen: Meldung vom 6. Juli 2017

 

 

Destatis

Neugeborene haben hohe Chancen älter als 90 Jahre zu werden

Setzt sich der Trend zu einem immer längeren Leben fort, dann könnten 2017 geborene Jungen durchschnittlich bis zu 90 Jahre, Mädchen bis zu 93 Jahre alt werden. Grundlage dieses Ergebnisses ist die höhere Variante der neu vorgelegten Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für Kohortensterbetafeln der Geburtsjahrgänge von 1871 bis 2017. Nach der niedrigeren Variante würde die durchschnittliche Lebenserwartung für heute geborene Jungen 84 Jahre und für Mädchen 88 Jahre erreichen. Vor 100 Jahren geborene Jungen und Mädchen hatten im Durchschnitt lediglich eine Lebenserwartung von 55 beziehungsweise 62 Jahren.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 23. Juni 2017

BiB

Neue Ausgabe von "Demografische Forschung aus Erster Hand"

Die zweite Ausgabe des Infoblattes 2017 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Gekommen um zu bleiben? Bildung, Werte und Ziele von Geflüchteten in Österreich.
Die Kinder der Väter: Erstmals berechnete Geburtenrate der Männer zeigt weltweiten Negativrekord in Ostdeutschland.
Gesunde Zeiten, kranke Zeiten: Verbringen wir unsere hinzugewonnene Lebenszeit in Gesundheit oder als Pflegebedürftige?

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Newsletter: Demografische Forschung aus Erster Hand, 2. Quartal 2017

Demografieportal

Steigerung der Lebensqualität bleibt wichtige Aufgabe der Stadtentwicklung

Der 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik "10 Jahre Leipzig-Charta - für eine nachhaltige europäische Stadt" fand vom 12. bis 14. Juni 2017 in Hamburg statt. Es ging um aktuelle Fragen, wie der Zusammenhalt der Gesellschaft im Quartier, in der Stadt und in der Kommune zukünftig gestaltet werden kann - über Ressorts und Disziplinen hinweg, mit Blick auf Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Integration und angespannte Wohnungsmärkte.
Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt und Vorsitzender der Bauministerkonferenz: "Die Nationale Stadtentwicklungspolitik hat sich nun bereits zehn Jahre lang als Plattform bewährt, um auf neue Herausforderungen in der Stadtentwicklung schnell und angemessen reagieren zu können".

Ausführliche Informationen: Meldung vom 13. Juni 2017

Demografieportal

Neues Internetportal „Returning from Germany“

Mit der digitalen Plattform konzentrieren das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) die Informationen zur freiwilligen Rückkehr und Reintegration in einem Portal - eine effektive Ergänzung der Beratungsangebote im Rückkehrbereich. Fördermöglichkeiten, die nächstgelegene Rückkehrberatung oder Informationen zum Herkunftsland: Das neu entwickelte Onlineportal "Returning from Germany", das in seine Pilotphase startet, bietet umfassende Informationen für Rückkehrinteressierte.

Ausführliche Informationen: Meldung vom 11. Mai 2017

Onlineportal „Returning from Germany“

BiB

Lebensformen junger Menschen in Deutschland

Die Formen des Zusammenlebens der Menschen haben sich verändert. Dies hat auch Folgen für die Lebensumstände der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Immer wenige junge Menschen verfolgen den traditionellen Lebensweg vom Schulabschluss bis zur Bildung einer Partnerschaft und der Geburt des ersten Kindes. Damit ist vor allem in den Industrieländern seit geraumer Zeit eine zunehmende Heterogenität in der Lebensgestaltung der jungen Erwachsenen zu erkennen.

Ausführliche Informationen: Meldung vom 14. Juni 2017

Destatis

Altersdurchschnitt der Bevölkerung sank 2015 auf 44 Jahre und 3 Monate

Nach 24 Jahren steter Zunahme sank das durchschnittliche Bevölkerungsalter in Deutschland im Jahr 2015 erstmals seit der Wiedervereinigung. Zum Ende des Jahres 2015 lag das Durchschnittsalter aller Einwohnerinnen und Einwohner der Bundesrepublik Deutschland bei 44 Jahren und 3 Monaten. Im Vorjahr hatte es noch 44 Jahre und 4 Monate betragen.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 13. Juni 2017

Demowanda

Neueinstellung Älterer: Betriebe machen meist gute Erfahrungen

Die Beschäftigungschancen Älterer gewinnen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der steigenden Erwerbsbeteiligung von Personen ab 50 Jahren zunehmend an Bedeutung. Diesem Thema widmet sich eine aktuelle Publikation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 30. Mai 2017 und Publikation

Demografiekongress

DER DEMOGRAFIEKONGRESS 2017

Auf dem Demografiekongress vom 31. August - 1. September 2017 diskutieren mehr als 800 Entscheider und 100 Referenten zum achten Mal über die Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen vier Themenfelder: Wohnen & Selbständigkeit, Arbeitswelt & Gesundes Altern, Pflege & Medizin sowie Kommunale Gestaltung.

Veranstalter: WISO Institut für Wirtschaft und Soziales GmbH
Veranstaltungsort: Berlin
Ausführliche Informationen: Programm und Anmeldung

Evangelische Akademie

Demografischer Wandel in der Kommune

Der 5. Fachtag Demografie - Generationenpolitik der evangelischen Akademie Bad Boll thematisiert die Solidarität zwischen Alt und Jung. Bei der Bewältigung des demografischen Wandels übernehmen die Mehrgenerationenhäuser eine bedeutende Rolle. Ihr Ziel ist die Stärkung des generationenübergreifenden gesellschaftlichen Zusammenhalts. Im Mittelpunkt des Fachtages steht das Kennenlernen von positiven Praxisbeispielen sowie der fachliche Austausch.

Veranstaltung: 3. Juli 2017 in Bad Boll
Ausführliche Informationen: Programm und Anmeldung

Statistisches Landesamt

Zahl der Kinder und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt wächst

Wie das Statistische Landesamt mitteilte, lebten 313 853 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren am Jahresende 2015 in Sachsen-Anhalt, das waren 21 414 bzw. 7,3 Prozent mehr als im Zensusjahr 2011. Gegenüber dem Jahr 2014 erhöhte sich diese Altersgruppe um 9 984 Personen (3,3 %).

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 31. Mai 2017

Bundesregierung

Mitreden beim neuen Praxisdialog „Arbeiten im öffentlichen Dienst – durchstaaten.de“

Das Demografieportal des Bundes und der Länder (www.demografie-portal.de) hat am 22. Mai 2017 den Praxisdialog "Arbeiten im öffentlichen Dienst - durchstaaten.de" gestartet. Als Teil der Demografiestrategie der Bundesregierung haben Bund, Länder, Kommunen und Gewerkschaften in der Arbeitsgruppe "Der Öffentliche Dienst als attraktiver und moderner Arbeitgeber" das gemeinsame Werbekonzept zur Fachkräftesicherung erarbeitet. Um das Angebot kontinuierlich verbessern zu können, werden im Praxisdialog Anregungen und Ideen gesucht. Auch Fragen können direkt mit den Ansprechpartnern diskutiert werden. Darüber hinaus bietet der Dialog eine Plattform für einen Erfahrungsaustausch zu Ideen und Beispielen, die das Arbeiten im öffentlichen Dienst auf allen Ebenen und in allen Regionen interessant und attraktiv machen.
Beteiligen Sie sich bis zum 30. Juni am Praxisdialog!

Link zum Praxisdialog

BBSR

Deutschland altert unterschiedlich

Die Bevölkerung in Deutschland wird älter. Von der Jahrtausendwende bis 2015 ist das Durchschnittsalter um 3,3 Jahre gestiegen – von 40,6 auf 43,9 Jahre. Die regionalen Unterschiede sind groß. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor. Während das Durchschnittsalter in den Universitätsstädten Freiburg und Heidelberg 39,8 beziehungsweise 39,9 Jahre beträgt, liegt es in einigen ostdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten etwa zehn Jahre darüber, zum Beispiel in Suhl (49,1), im Altenburger Land (49,4) und in Dessau (49,5). Dort liegt der Anteil der über 64-Jährigen zudem bei knapp 30 Prozent. In Freiburg und Heidelberg sind hingegen nur rund 16 Prozent älter als 64 Jahre. Weil viele strukturschwache Gebiete an junger Bevölkerung verloren haben, altern diese schneller. Die Kluft zwischen wachsenden Groß- und Universitätsstädten und den Gebieten jenseits der Ballungsräume hat sich in den letzten Jahren vertieft.

Weitere Informationen und Download-Grafiken: Durchschnittsalter der Bevölkerung, Anteil der über 64-Jährigen an der Bevölkerung, Veränderung des Anteils der über 64-Jährigen an der Bevölkerung und Bevölkerungsentwicklung 2000-2015

Bundesregierung

Nationaler Integrationspreis verliehen

Bundeskanzlerin Merkel verlieh am 17. Mai 2017 erstmals den Nationalen Integrationspreis, den die westfälische Stadt Altena gewann. Wie sich dort Bürger und Verwaltung gemeinsam um die Integration von Flüchtlingen kümmern, sei vorbildlich, so die Jury. Das von der BAGSO nominierte Projekt schaffte es unter die Top Ten.

Ausführliche Informationen: BAGSO-Newsletter vom 9. - 18. Mai 2017

MLV Sachsen-Anhalt

Am 13. Mai war Tag der Städtebauförderung

26 Städte und Gemeinden in Sachsen-Anhalt stellten zum Tag der Städtebauförderung in Vorträgen, Ausstellungen und Führungen geförderte Projekte vor, informierten über Bürgerdialoge vor Ort und luden zu Stadtteilfesten ein. „Mit gut 90 Millionen Euro fördern wir allein in diesem Jahr den Aus- und Umbau der Städte und Gemeinden“, erklärte Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel aus Anlass des bundesweiten Aktionstages. Die Mittel stammen jeweils zur Hälfte von Bund und Land und fließen in verschiedene Förderprogramme. „Wir möchten mit dem Tag der Städtebauförderung natürlich unsere Erfolge zeigen, aber auch für mehr Bürgerbeteiligung am Stadtentwicklungsprozess werben. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass unsere Städte und Gemeinden immer lebenswerter werden“, sagte Webel. Über den Aktionstag berichteten überregional Rundfunk und Presse.

Destatis

Geburtenziffer in Deutschland weiterhin unter EU-Durchschnitt

Wie das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung vom 15. Mai 2017 mitteilte, lag die Geburtenrate im Jahr 2015 in Deutschland bei 1,5 Kindern je Frau. Das ist immerhin der höchste Wert seit der Wiedervereinigung, aber weiterhin weniger als der EU-Durchschnitt, der bei 1,58 Kindern je Frau lag. Zum Vergleich: In Frankreich wurden im Jahr 2015 1,96 Kinder je Frau geboren, in Irland 1,92 oder in Schweden 1,85. Die niedrigsten Geburtenziffern gab es in Portugal mit 1,31, in Polen und Zypern mit je 1,32.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 15. Mai 2017 und die Geburtenziffern für Deutschland und die anderen EU-Staaten: Eurostat-Datenbank

Martin-Luther-Universität

Alterstagung „Modulating Ageing / Antiageing”: 01.-03.09.2017 in Halle

Das Interdisziplinäre Zentrum für Altern Halle (IZAH) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg lädt vom 1. bis 3. September 2017 zur Alterstagung „Modulating Ageing / Antiageing: from Molekular Biologie to Clinical Perspectives” ein. Im Vorfeld der Tagung findet am 1. September 2017 der „Bioinformatics in Ageing Research Satellite Workshop“ statt. Im Interdisziplinären Zentrum für Altern Halle: Biologie-Medizin-Gesellschaft (IZAH) unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Simm haben sich Institute und Klinken aus den verschiedenen Fachbereichen von u. a. der Medizin über die Biologie, Ernährungs-, Sportwissenschaften, Psychologie, Soziologie bis hin zu den Betriebswissenschaften zusammengefunden, um die Probleme des alternden Menschen in der Zeit des demografischen Wandels zu erforschen.

Weitere Informationen, Kosten und Registrierung finden Sie hier: Tagungsflyer und Flyer Satellitenmeeting

Das IZAH bietet auch Ringvorlesungen für die Bevölkerung an, die kostenfrei sind. Die Angebote für das Sommersemester 2017 finden Sie in der Übersicht: Aushang

BBSR

Regionale Implikationen der Zuwanderung aus dem Ausland in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Demografie e. V. und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR tagten zum o. a. Thema schon im Dezember 2015. Nun stellt eine 160 Seiten umfassende  BBSR-Online-Publikation 4/2017 viele Beiträge vor. Ausgewählt wurde das Thema im Rahmen einer Online-Abstimmung sicherlich auch, weil es aktuell viel Unsicherheit unter den Akteuren gibt, die diesen Prozess in den Regionen managen. Sowohl die Potenziale der Zuwanderungen als auch die vermuteten Belastungen und Überforderungen werden kritisch diskutiert. Ein gelungener Beitrag für mehr Differenziertheit in der Diskussion über die räumlichen Effekte der Zuwanderung, zum Beispiel im Hinblick auf die großen Städte, die ländlichen Räume, die regionalen Arbeitsmärkte und den demografischen Wandel in Schrumpungsregionen.

BBSR-Online-Publikation Nr. 04/2017: zum pdf-Download

BiB

Aktuelle Zahlen und Fakten vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) hat zum 10. Mai 2017 den Forschungsbereich „Zahlen und Fakten” mit den Daten von 2015 aktualisiert. Die aktualisierten Themenfelder: Bevölkerungsbilanz und Altersstruktur, Eheschließungen, Ehelösungen, Fertilität, Schwangerschaftsabbrüche, Sterblichkeit, Haushaltsstrukturen, Familien und Lebensformen, Außen- und Binnenwanderungen, Einbürgerungen, ausländische Bevölkerung und Migrationshintergrund. Insgesamt stellt das Bundesinstitut 460 Abbildungen, Karten und Tabellen in den 14 Themenfeldern zur Verfügung.

Weitere Informationen: Zahlenund Fakten in aktualisierten Themenfeldern

Demografieportal

Ausführliche Berichte vom Demografiegipfel der Bundesregierung im März

Der aktuelle Newsletter 4/2017, am 9. Mai 2017 herausgegeben vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, führt zu allen Videos auf YouTube vom Demografiegipfel und enthält ausführliche Berichte zum Gipfel auf dem Blog. Lesenswert sind auch die Ergebnisse einer Umfrage zur Demografiepolitik der Bundesregierung im Vorfeld des Demografiegipfels: mit 542 Probanden zwar nicht repräsentativ, aber mit interessanten Einblicken in die Meinungen der Umfrageteilnehmer. Deren häufigste Empfehlung: den Schwerpunkt auf die Zuwanderung und Integration von Flüchtlingen legen. In der Rubrik „Aktuelles aus den Ländern” wird u. a. berichtet, wie Sachsen-Anhalt jungen Geflüchteten den Einstieg in die Ausbildung erleichtert.

Weiterlesen: Newsletter 4/2017 des Demografieportals des Bundes und der Länder

Bundesanstalt für Landwirtschaft

Bundesförderung für „LandKULTUR - kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen”

Im Zentrum der Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sollen neue kulturelle Formate und Angebote stehen, zum Beispiel neue Formen für eine zeitgemäße kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen, Kulturprojekte, -initiativen, -einrichtungen und -angebote. Gesucht werden Vorhaben aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, darstellende  und angewandte Künste, kulturelles Erbe sowie Cross-Vorhaben. Projektskizzen können bis zum 31. Juli 2017 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung eingereicht werden. Die Höhe des Zuschusses kann bis zu 100.000 Euro betragen. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen in der Bundesrepublik Deutschland, z. B. private Initiativen, Vereine, privatrechtliche Organisationen und Unternehmen, Gemeinden, Städte und Landkreise. Der Förderzeitraum beträgt maximal 36 Monate.

Weitere Informationen: Bekanntmachung Nr. 11/17/32 MuD-Vorhaben „LandKULTUR”

Statistisches Landesamt

Immer mehr ausländische Studierende aus Europa in Sachsen-Anhalt

Im Wintersemester 2015/16 studierten an den Hochschulen Sachsen-Anhalts 2.054 junge Ausländerinnen und Ausländer aus einem europäischen Staat. Ihre Zahl stieg gegenüber dem Wintersemester 1992/93 mit 266 Studierenden um mehr als das Sechsfache, so eine Mitteilung des Statistischen Landesamtes anlässlich des am 9. Mai 2017 stattfindenden EU-Europatages. Bei Studierenden aus EU-Staaten liegen in Sachsen-Anhalt Bulgarien und Polen vorn. Am liebsten studiert werden Rechts-, Wirtschafts-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften.

Mehr Informationen: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 5. Mai 2017

BMBF

Lebensqualität durch soziale Innovation

Das Bundesministierum für Bildung und Forschung gab am 13. April 2017 die Richtlinie zur Förderung von Forschung an Fahchochschulen zu „Lebensqualität durch soziale Innovation (FH-Sozial)” im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen” bekannt. Gegenstand der Förderung sind die Themenfelder „Soziale Innovation zur Gesunderhaltung”, „Soziale Innovation zur digitalen Inklusion” sowie „Transfer- und Implementierungsforschung. 

Mehr Informationen über Förder- und Zuwendungsvoraussetzungen, Art, Umfang und Höhe der Förderung, zum Verfahren, Ansprechpartnern und Anträgen finden Sie auf der Webseite des BMBF

Demografie Exzellenz

Demografie Exzellenz Award sucht erstmals bundesweit Leuchtturmprojekte

Der Award, vergeben vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und dem Demographie Netzwerk (ddn) in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY), kommt erstmals nach Berlin. Am 31. August 2017 werden im Hotel InterContinental die Preisträger geehrt. Bis 30. Juni 2017 können Sie Ihre Projekte in insgesamt 11 Kategorien einreichen. Bewerben können sich Unternehmen und Organisationen mit herausragenden Projekten in demografieorientierter Unternehmens-, Personal- oder Produktpolitik. Für die bisher nur in Baden-Württemberg verliehene Auszeichnung können sich nun Betriebe aus ganz Deutschland bewerben.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular unter: www.demografie-exzellenz.de

BBSR

Immer mehr Menschen pendeln zur Arbeit, in Sachsen-Anhalt oft mehr als 30 Kilometer

60 Prozent aller Arbeitnehmer pendeln zur Arbeit. Im Jahr 2000 waren es noch 53 Prozent. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Viele pendeln vor allem in die wirtschaftsstarken Großstädte. Das Wohnen im Umland bedeutet aber auch mehr Flächenverbrauch und Verkehrsbelastung. Die Infrastruktur müsse mit dem Pendlerwachstum Schritt halten und das Umland gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden bleiben, unterstrich BBSR-Direktor Harald Herrmann. In großen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs und Sachsen-Anhalts legen Beschäftigte im Durchschnitt mehr als 30 Kilometer auf dem Weg zur Arbeit zurück.

Ausführliche Informationen: BBSR-Topthemen

Demowanda

Hohe Jobzufriedenheit trotz steigender Belastungen bei älteren Arbeitskräften

Im Zuge der demografischen Entwicklung und der Anhebung des Renteneintrittsalters steigt der Anteil älterer Arbeitskräfte. Zugleich ändern sich durch den technologischen Wandel und die Flexibilisierung der Arbeitswelt die Anforderungen und Arbeitsformen rasant. Wie erleben die älteren Erwerbstätigen ihre Arbeitssituation? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys geben dazu anlässlich des Tags der Arbeit interessante Antworten.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 27. April 2017

Landkreis Görlitz

Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt? Eine Studie zur Verbesserung der Verbleibchancen qualifizierter Frauen im Landkreis Görlitz

Nicht nur in Sachsen-Anhalt sehen sich die Städte und Kommunen mit den Herausforderungen des demografischen Wandels konfrontiert und suchen nach neuen und innovativen Lösungsansätzen, um vor allem junge Menschen in der Region zu halten oder diese zurückzuholen. Der Landkreis Görlitz hat vor diesem Hintergrund eine Studie in Auftrag gegeben, in die die Bürgerinnen und Bürger vor Ort direkt einbezogen wurden und ihre eigenen Vorstellungen, Sorgen und Wünsche mit einfließen lassen konnten. Als Ergebnis liegen konstruktive und interessante Handlungsempfehlungen vor, die sich auch auf andere Regionen übertragen lassen und neue Denkanstöße bieten.

Ausführliche Informationen: Publikation "Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt?", Dezember 2016

Deutsche Bundesbank

Demografischer Wandel, Zuwanderung und das Produktionspotenzial der deutschen Wirtschaft

Die Deutsche Bundesbank erwartet, dass die demografische Entwicklung in Deutschland das Wachstumspotenzial der Wirtschaft ab etwa 2020 verringern wird. Grund ist nicht nur das sinkende Angebot an Arbeitskräften, sondern auch dessen Auswirkungen auf die Sachinvestitionen und die langsamer wachsende Produktivität älterer Arbeitnehmer.

Ausführliche Informationen: Deutsche Bundesbank Monatsbericht April 2017

Mitteldeutsche Zeitung

Immer mehr Super-Alte in Sachsen-Anhalt

2017 kann die Zahl der Hochbetagten in Sachsen-Anhalt sogar einen Rekordstand erreichen. Schätzungen gehen davon aus, dass aktuell 365 Frauen und Männer 100 Jahre und älter werden. Rechnerisch feiert inzwischen jeden Tag einer der Super-Alten seinen Geburtstag in Sachsen-Anhalt. Insgesamt ist dieser Personenkreis seit 1995 auf weit mehr als das Doppelte angewachsen. Auch das Tempo der Zunahme legt seither von Jahr zu Jahr zu.

Ausführliche Informationen: Artikel vom 27. März 2017

Destatis

Lehrstellen bleiben frei: Demografischer Wandel ist schuld

Im Jahr 2016 haben nach vorläufigen Ergebnissen rund 510.900 Jugendliche in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 5.700 Verträge oder 1,1 % weniger als im Jahr 2015. Dieser schon in den Vorjahren rückläufige Trend ist maßgeblich auf die demografische Entwicklung in der für die duale Ausbildung typischen Altersgruppe sowie auf eine höhere Studierneigung bei den Schulabsolventinnen und -absolventen mit Hochschulreife zurückzuführen.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 12. April 2017

Volksstimme

Die Wiedergeburt des Dorfkonsums

Einst gehörte der Konsum zum Dorf wie die Kirche. Inzwischen aber sind viele Läden verschwunden. Deersheim ging es damit wie vielen Dörfern in Sachsen-Anhalt. Den Verlust ihres Konsums aber wollten die Deersheimer nicht akzeptieren. Über das Projekt "ZukunftsWerkStadt" ihres Landkreises Harz wurden sie auf die sogenannten Dorfläden in anderen Bundesländern aufmerksam und gründeten ein Geschäft. Die Idee: Einwohner schließen sich mit Kapital-Anteilen zu einer Organisation zusammen, diese betreibt dann einen eigenen Dorfladen. Tatsächlich ist dieser Dorfladen nun weitaus mehr als ein Konsum. Er ist Mini-Supermarkt, Café, Poststelle, Treffpunkt und Kulturzentrum in einem.

Ausführliche Informationen: Artikel vom19. April 2017

Volksstimme

Abwanderung: Grundstück, Geld und Heimat als Lockmittel

Sachsen-Anhalt hat im Jahr 2016 5400 seiner Bewohner an die anderen Bundesländer verloren. Die Probleme bestehen in erster Linie im ländlichen Raum, Großstädte wie Magdeburg können ihre Einwohnerzahl in etwa halten oder sogar steigern. Ideen gegen Abwanderung und für mehr Zuzug gibt es einige. Dörfer und Städte in Sachsen-Anhalt kämpfen um junge Familien - wie die Gemeinde Möser mit Prämien für Bauwillige oder Tangerhütte mit Kita-Plätzen. Finanzielle Anreize gibt es auch für Studenten in Magdeburg und Stendal. Alle Studierenden, die in der jeweiligen Stadt ihren Hauptwohnsitz angemeldet haben, erhalten Begrüßungsgeld von der Stadt.

Ausführliche Informationen: Artikel vom 14. April 2017

Die Bundesregierung

Bericht zur Stadtentwicklung: Wachsende Städte, schrumpfende Orte

Bezahlbare Wohnungen und lebenswerte Quartiere fördern, Ortskerne stärken und Städte bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen. Das sind nur einige der Ziele der Städtebaupolitik des Bundes. Der Stadtentwicklungsbericht 2016 der Bundesregierung zieht nun Bilanz. Eine der Schlussfolgerungen des Berichts: Deutschland wächst - aber es wächst ungleichmäßig. Zwischen 2010 und 2015 sind unter dem Strich fast drei Millionen Menschen mehr nach Deutschland zugezogen als ausgewandert. Zuwanderer gingen vielfach in die Großstädte und deren Umland. Klein- und Mittelstädte hingegen erleben, dass die Bevölkerung abwandert: Innenstädte verwaisen, Kindergärten und Schulen werden geschlossen.

Ausführliche Informationen: Artikel vom 12. April 2017 und Stadtentwicklungsbericht 2016

Statistisches Landesamt

Höchste Zahl der Mehrlingsgeburten innerhalb der letzten 25 Jahre

Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, wurden im Jahr 2015 in Sachsen-Anhalt 17 479 Kinder geboren, darunter waren 285 Mehrlingsgeburten mit insgesamt 577 Mehrlingskindern. Jedes 30. geborene Kind war ein Mehrlingskind.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 7. April 2017

Demografische Forschung

Newsletter - Demografische Forschung aus Erster Hand

Die erste Ausgabe des Infoblattes 2017 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Das Ideal der zwei Kinder: Wie kommt es zu Abweichungen von der Normfamilie?
Von Mutter zu Mutter: Wie die Bildung von Frauen die Aussicht auf Enkel beeinflusst
Bessere Aussichten für zarte Babys: Kognitive Nachteile durch ein geringes Geburtsgewicht sind viel kleiner geworden

Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung und weitere Kooperationspartner
Newsletter: Demografische Forschung aus Erster Hand, 1. Quartal 2017

Demografieportal

Nachbericht zum Demografiegipfel 2017 „Zusammenhalt stärken – Verantwortung übernehmen“

Bundesinnenminister de Maizière betonte in seinem Eröffnungsvortrag beim Demografiegipfel der Bundesregierung am 16. März 2017 in Berlin, dass die Vitalität der jungen Alten eine Riesenchance für Deutschland ist. Mit Blick auf eine Gesellschaft mit mehr Älteren und weniger Jüngeren appellierte Bundeskanzlerin Merkel an junge Menschen, sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft zu beteiligen. Im Rahmen der Veranstaltung stellten zudem die zehn Arbeitsgruppen der Demografiestrategie der Bundesregierung ihre Ergebnisse vor.

Ausführliche Informationen: Demografieportal-Blog vom 29. März 2017

Bundespresseportal

Sonderberatung der Landesregierung zum ländlichen Raum in Magdeburg

In Magdeburg traf sich das Kabinett zu einer Sonderberatung "Entwicklung des ländlichen Raumes". Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff sagte: "Die Stärkung des ländlichen Raumes, seine Weiterentwicklung und die nachhaltige Sicherung der Versorgungsfunktionen des ländlichen Raumes sind wichtige Ziele der Landesregierung. Für die wirtschaftliche Entwicklung ist er von großer Bedeutung. Und es geht auch um gleichwertige Lebensverhältnisse im gesamten Land."

Ausführliche Informationen: Bundespresseportal vom 29. März 2017

Volksstimme

Neue Kitas für Magdeburg

Der Bedarf wegen anhaltend hoher Geburtenzahlen und Zuwanderung wächst weiter. Schnellstmöglich sollen in Magdeburg 204 neue Kita-Plätze durch An- und Neubauten in Regie freier Träger entstehen. Erst im Februar hat der Stadtrat Magdeburg einen Ad-hoc-Plan zur kurzfristigen Schaffung neuer Kita-Plätze verabschiedet. Befristet bis 2022, will die Stadt so schnell wie möglich zwei bestehende Gebäude in Olvenstedt und Birkenweiler zu Kitas umbauen. Die Einrichtungen sollen noch 2017 eröffnen. Zur Aprilsitzung legt die Stadtverwaltung den Räten einen weiteren Plan zum "schnellstmöglichen" Ausbau der Kita-Kapazitäten 2017/18 vor.

Ausführliche Informationen: Volksstimme vom 23. März 2017

BMDL

Wettbewerb "Kerniges Dorf!" 2017

Im Bundeswettbewerb "Kerniges Dorf!" zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Orte in ländlichen Regionen aus, die zukunftsfähige Ideen und Konzepte für ihre bauliche Gestaltung umsetzen, sich an die Bevölkerungsentwicklung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen. Das kann die Stärkung von Innenentwicklung sein, ein mutiger Abriss oder die Umnutzung von Gebäuden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Flächeninanspruchnahme. Dabei geht es unter anderem um Möglichkeiten der Entsiegelung von Flächen, der (ökologischen) Gestaltung von Freiflächen oder des Flächenmanagements.

Bewerbungsfrist: bis 31. Mai 2017
Ausführliche Informationen: Wettbewerb "Kerniges Dorf!" 2017

BiB

Neue Reihe „Policy Brief“: 1. Ausgabe zum Thema „Teilhabe im (Un-)Ruhestand“

Eine neue Informationsschrift namens "Policy Brief" des BiB liefert politischen Entscheidern praxisorientierte Informationen und Handlungsempfehlungen zu aktuellen demografischen Themen. In Ausgabe 1 werden Herausforderungen und Handlungsoptionen zur Förderung der Teilhabe im (Un-)Ruhestand vorgestellt und Empfehlungen für die Praxis gegeben. Dieses Thema steht zugleich auch im Mittelpunkt einer neuen Broschüre des BiB, die sich mit den Übergängen, Potenzialen und Lebensplänen älterer Menschen befasst.

Ausführliche Informationen: Meldung vom 16. März 2017 und Download 1. Ausgabe "Policy Brief"

DGD

Jahrestagung 19. - 21. September 2017 der Gesellschaft für Demografie - CALL FOR PAPERS Alterung-Arbeit-Gesundheit

Die Deutsche Gesellschaft für Demografie lädt Sie ein, Beiträge zur gemeinsamen Jahrestagung der DGD und der Deutschen Statistischen Gesellschaft (DStatG) einzureichen. Die Jahrestagung findet im Rahmen der Statistischen Woche (19. - 22. September 2017) in Rostock statt.

Einsendeschluss: 1. Mai 2017
Ausführliche Informationen: CALL FOR PAPERS Alterung-Arbeit-Gesundheit

MLV Sachsen-Anhalt

Wesentliche Impulse für Gestaltung des demografischen Wandels kommen aus Sachsen-Anhalt

Nach Auffassung von Landesentwicklungsminister Thomas Webel gehen von Sachsen-Anhalt wesentliche Impulse für die Gestaltung des demografischen Wandels in Deutschland aus. "Unser Handlungskonzept - Nachhaltige Bevölkerungspolitik in Sachsen-Anhalt - ist bundesweit beispielgebend", erklärte Webel vor Beginn des Demografiegipfels der Bundesregierung.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 15. März 2017

Die Bundesregierung

Antworten auf die Bevölkerungsentwicklung

Der demografische Wandel bleibt aktuell. Denn insgesamt leben wir länger, die Alterung der Gesellschaft schreitet voran und der Anteil der Menschen in der Erwerbsphase sinkt. Es gilt, Kindern und Jugendlichen eine gute Bildung und Ausbildung zu ermöglichen und Familien die Vereinbarung von privaten mit beruflichen Pflichten zu erleichtern. Die sozialen Sicherungssysteme müssen demografiefest gestaltet und die Lebensqualität in Stadt und Land erhalten werden. Und es müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass ältere Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen können. Die neue Broschüre "Antworten auf die Bevölkerungsentwicklung" zeigt an Beispielen, dass der demografische Wandel nicht nur erlebt, sondern auch aktiv gestaltet werden kann. Darüber hinaus finden Sie in der Broschüre einen Überblick über die Schwerpunkte der Strategie der Bundesregierung.

Ausführliche Informationen: Artikel vom 13. März 2017 und Download zur Broschüre

Die Bundesregierung

Älter werden fernab von Metropolen

Die bayerische Kleinstadt Teuschnitz bietet ihren Bewohnern eine beachtliche Auswahl an Service und Dienstleistungen, Betreuung und Versorgung - dank des Projektes "In der Heimat wohnen". Ziel des Modellprojektes des Caritasverbandes und des kirchlichen Wohnungsunternehmens Joseph-Stiftung ist es, eine umfassende Versorgung aller älteren Bürger sicherzustellen. In vertrauter Umgebung sollen Senioren ihr Leben fortführen können - professionell versorgt und doch möglichst selbstständig.

Ausführliche Informationen: Artikel vom 9. März 2017

Destatis

43 Millionen Privathaushalte im Jahr 2035

Die Zahl der Privathaushalte wird bis 2035 weiter steigen. Das zeigt die neue Haushaltsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Zwei Faktoren werden die Entwicklung der Privathaushalte in den kommenden zwei Jahrzehnten entscheidend prägen: Veränderungen in der Altersstruktur und Größe der Bevölkerung einerseits sowie der Trend zu kleineren Haushalten andererseits. Regionale demografische Unterschiede werden sich auch auf die künftige Entwicklung der Privathaushalte auswirken. Während die Zahl der Haushalte in den westdeutschen Flächenländern von 2015 bis 2035 voraussichtlich um 7 % und in den Stadtstaaten sogar um 13 % steigen wird, wird sie in den ostdeutschen Flächenländern um circa 3 % abnehmen.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 28. Februar 2017

Spiegel

Generationenstudie: Die glücklichen Alten

So gesund und abgesichert wie heute waren Senioren in Deutschland noch nie, wie eine umfassende Befragung des Allensbach-Instituts zeigt. Das dürfte sich bald ändern. Das Älterwerden kann durchaus angenehm sein - zumindest aus Sicht heutiger Senioren. So sportlich wie heute waren sie noch nie, die Rentnergeneration verfügt über ein kräftig gestiegenes Einkommen und dennoch arbeiten viele Rentner weiter. Allerdings erwartet der Allensbach-Experte, dass sich das bald ändern könnte: "Im mittleren Alterssegment beobachten wir, dass sich die Einkommen stärker auseinanderentwickeln." Dies werde sich in einigen Jahren auch in der älteren Generation widerspiegeln, sobald die mittlere Generation ins Rentenalter komme. "Das Thema Altersarmut wird dann an Bedeutung zunehmen."

Ausführliche Informationen: SPIEGELONLINE vom 1. März 2017

BMBF

Bekanntmachung – Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema "Nachhaltige Entwicklung urbaner Regionen"

Bis zum Jahr 2050 werden 70 % der Weltbevölkerung in Städten leben. Schon heute sind es mehr als 50 % und der Trend zur Urbanisierung ist vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern ungebrochen. 80 % der weltweit genutzten Energie und Ressourcen wird in urbanen Räumen verbraucht und mehr als dreiviertel der globalen Emissionen werden dort erzeugt. Städte müssen sich zu "Nachhaltigkeitsstädten" entwickeln.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, auf der Grundlage des Rahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (FONA3) sowie in Umsetzung der "Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs)", der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung und der "New Urban Agenda" FuE1-Projekte zum Thema "Nachhaltige Entwicklung urbaner Regionen" zu fördern.

Ausführliche Informationen: Bundesanzeiger vom 20. Februar 2017

Bmfsj

Newsletter 2/2017 – Demografieportal des Bundes und der Länder

Die 2. Ausgabe 2017 beschäftigt sich mit folgenden Themen: Interview mit Bundesinnenminister de Maizière, Umfrage zur Demografiepolitik, Demografiepolitik der Bundesregierung, Aktuelles aus den Ländern, Mitreden beim Praxisdialog, Bevölkerung 2016 weiter gewachsen, Neues aus der Forschung und gibt Veranstaltungshinweise.

Newsletter lesen

Wikipedia

Neues Internetportal zum demografischen Wandel in der Arbeitswelt

demowanda.de ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von sechs Ressortforschungs­einrichtungen des Bundes. Die Informationsplattform bietet Daten und Fakten zu folgenden Themenfeldern: Bevölkerung, Bildung, Arbeitsmarkt, Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Arbeit im Alter. Das Zusammenführen unterschiedlicher fachspezifischer Kompetenzen ermöglicht, stattfindende und absehbare Entwicklungen umfassender abzubilden. Das Online-Portal soll Akteuren in Politik und Praxis beim Umgang mit dem demografischen Wandel als Informations- und Entscheidungsgrundlage dienen.

Ausführliche Informationen: Meldung des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung vom 10. Februar 2017 und www.demowanda.de

BMFSFJ

15. Kinder- und Jugendbericht vorgestellt

Am 1. Februar hat das Bundeskabinett die Stellungnahme zum 15. Kinder- und Jugendbericht beschlossen. Der Bericht zeichnet ein aktuelles Bild der Lebenslagen und des Alltagshandelns Jugendlicher und junger Erwachsener. Er untersucht die Rahmenbedingungen des Aufwachsens sowie Einflüsse von Digitalisierung, demografischer Entwicklung und Globalisierung und analysiert alterstypische Problemlagen. Außerdem sind erstmals auch Sichtweisen junger Menschen unmittelbar in den Bericht eingeflossen.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 1. Februar 2017

Volksstimme

Integration - Flüchtlinge durch den Alltag lotsen

13 ehrenamtliche Integrationslotsen haben in Haldensleben und im Landkreis Börde ihre Arbeit aufgenommen, um Flüchtlinge zu unterstützen. Das künftige Aufgabengebiet ist umfangreich. Wo es Flüchtlingen darum geht, die deutsche Sprache zu erlernen, eine Wohnung und Arbeit zu finden oder Kinder in einer Kindertagesstätte anzumelden, sollen die ehrenamtlichen Integrationslotsen helfen.

Ausführliche Informationen: Volksstimme vom 3. Februar 2017

Die Bundesregierung

Die Bundesregierung legte am 02. Februar 2017 die Bilanz ihrer Demografiepolitik vor, 3. Demografiegipfel findet am 16. März 2017 statt

Die Bevölkerung insgesamt und auch die Erwerbsbevölkerung können sich aufgrund der Zuwanderung und der Stabilisierung der Geburtenrate deutlich stabiler entwickeln, als noch vor wenigen Jahren erwartet. Die Alterung wird dadurch aber nur geringfügig gebremst. Die demografischen Herausforderungen bleiben bestehen. Die Demografiebilanz stellt in 13 Politikfeldern Trends vor und erläutert ergriffene Maßnahmen.

Mehr Informationen

Hintergrund: Die Demografiestrategie wurde 2012 beschlossen und 2015 weiterentwickelt. Die Ziele: Stärkung des wirtschaftlichen Wachstumspotentials, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land, Gewährleistung solider Finanzen für die Handlungsfähigkeit des Staates, verlässliche soziale Sicherungssysteme.

BBSR

Wohnungen für jede Lebensphase

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bietet Architekten, Planern und Bauherren mit "ready - vorbereitet für altengerechtes Wohnen" eine Handlungshilfe, mit der sie Wohnungen schnell und kostengünstig altersgerecht umbauen können. Der von Professor Thomas Jocher und seinem Team erarbeitete Baustandard ermöglicht es, die Weichen für das Wohnen im Alter bereits beim Neubau einer Immobilie zu stellen. Neben dem Mindeststandard für eine barrierearme Wohnung sehen die weiteren Stufen des Modells zusätzliche Ausstattungsmerkmale und Funktionen vor, die bis hin zur Barrierefreiheit gemäß den einschlägigen DIN-Normen reichen.

Ausführliche Informationen
Lesen Sie auch Projekt des Monats Februar 2017

Bevölkerung in Deutschland voraussichtlich auf 82,8 Millionen gestiegen

Die Einwohnerzahl Deutschlands steigt aufgrund der überdurchschnittlich hohen Wanderungsgewinne seit 2012 wieder an. Das Statistische Bundesamt (Destatis) geht nach einer Schätzung derzeit davon aus, dass Ende 2016 etwa 82,8 Millionen Menschen hier gelebt haben. Am Jahresende 2015 waren es 82,2 Millionen Menschen gewesen. Damit würde Ende 2016 der bisherige Höchststand vom Jahresende 2002 von gut 82,5 Millionen Personen übertroffen werden.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 27. Januar 2017

Sachsen-Anhalt verliert gegen den Trend

Im Januar wurde an dieser Stelle nach Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln darüber informiert, dass die Abwanderung aus den neuen Bundesländern inzwischen so niedrig ist wie nie. Die Volksstimme vom 27. Januar 2017 hat diese Einschätzung nun auf Sachsen-Anhalt heruntergebrochen: Auch von hier wandern zwar weniger Menschen ab, doch waren es 2016 per Saldo immer noch 5.400. Sachsen hingegen verzeichnet umgekehrt einen Wanderungsgewinn von 5.600 Menschen. Über das neue Lieblingsziel Sachsen und dort insbesondere Leipzig, die niedrigere West-Abwanderung, die negativen Folgen für Sachsen-Anhalt im Länderfinanzausgleich, über noch immer vorhandene, aber geringer werdende Lohnlücken u. a. informiert die heutige Ausgabe in einem umfangreichen Beitrag. Wilfried Köhler, Referatsleiter Demografische Entwicklung und Prognosen im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, gibt dem Blatt dazu interessante Hintergrundinformationen, zum Beispiel über den Großstadt-Hype Leipzig für die Jugend auch aus Sachsen-Anhalt.

Zur Volksstimme vom 27. Januar 2017

Dauerhaft ungleich - Neue Studie betrachtet Lohnlücke im gesamten Erwerbverlauf

Im Laufe ihres Erwerbslebens verdienen Frauen fast 50 Prozent weniger als Männer. Das zeigt eine neue Studie, die vom Bundesfrauenministerium gefördert und nun veröffentlicht wurde. Die Studie verdeutlicht die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen die nach wie vor bestehende Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben.

Herausgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Ausführliche Informationen: Mitteilung vom 12. Januar 2017 und Publikation "Dauerhaft ungleich"

Neue Impulse für Leben und Arbeiten auf dem Land

Zur Mitte des Förderzeitraums des Modellvorhabens Land(auf)Schwung zieht Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eine positive Bilanz. Nach eineinhalb Jahren werden in den Förderregionen Elbe-Elster, Greiz, Hochsauerlandkreis, Höxter, Kronach, Mittelsachsen, Neunkirchen, Sigmaringen, Stendal, St. Wendel, Vorpommern-Rügen, Werra-Meißner-Kreis und Wittmund bereits 130 Projekte der ländlichen Entwicklung realisiert.
Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentieren sich fünf Regionen aus Land(auf)Schwung für jeweils zwei Tage. Die Regionen Neunkirchen, Stendal, Elbe-Elster, Werra-Meißner und Höxter zeigen gelungene Beispiele der ländlichen Entwicklung aus ihrer Region, die mithilfe von Land(auf)Schwung umgesetzt werden konnten.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 17. Januar 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

Die Wächterhof-Idee in Sachsen-Anhalt – eine Zwischenbilanz

Der HausHalten e. V. in Leipzig kann aktuell auf 18 Wächterhäuser verweisen. Das Nutzungskonzept für teilweise über Jahrzehnte leer stehende Immobilien, die zu neuem Leben erweckt und somit erhalten werden, eine Idee aus der Nachwendezeit, wurde als „Wächterhof"-Idee vor zwei Jahren in Sachsen-Anhalt für den ländlichen Raum ins Leben gerufen, um dem Dorfsterben entgegenzuwirken. Der Deutschlandfunk zog gerade eine Zwischenbilanz: Das Interesse ist generell groß, es gibt 35 Anwärter, junge Familien und Künstler. Doch noch gibt es keinen Wächterhof. Die alteingesessenen Hofbesitzer sind skeptisch, haben Bedenken. Für das Dorf ist das Modell komplizierter als in der Stadt, braucht Vertrauensvorschuss von beiden Seiten und einen noch fehlenden „Kümmerer”. Wenn das gelänge, könnte das ländliche Willkommensprogramm dem demografischen Wandel ein Schnippchen schlagen.

Zum Beitrag des Deutschlandfunks

Das Alter im Film

Mit dem Programm „Altersbilder” hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine breite öffentliche Diskussionsplattform geschaffen. Altersbilder werden auch über Filme vermittelt. Viele internationale Filme beschäftigen sich mit dem Alter(n). Das Programm bietet eine Filmübersicht und viele Hintergrundinformationen, sortiert nach den Rubriken: Wohnformen, Sterben und Tod, das (hohe) Alter, Liebe und Alter, Generationenbeziehungen, Aufbruch und Neubeginn, berufliche Hürden und Flüchtlingskrise; außerdem eine alphabetisch sortierte Filmliste rund ums Alter(n). Immer mehr Filmschaffende zeigen übrigens die lebenserfahrenen Gesichter auch der Leinwandstars aus den 1960er und 1970er Jahren.

Blick in die Filmliste und in die Kategorien

 

Der Tod gehört wie die Geburt zur demografischen Entwicklung

Die zunehmende durchschnittliche Lebenserwartung führt zu einer steigenden Anzahl von Erkrankungen des Körpers und des Gehirns, zu mehr und längerer Pflegebedürftigkeit, zu neuen Herausforderungen an den Beistand vor dem Sterben und dem Tod. Die Januar-Ausgabe des Bundesgesundheitsblattes gereift in 13 Beiträgen ein breites Spektrum medizinischer und gesellschaftlicher Aspekte zum Thema Lebensende auf: von neuen gesetzlichen Regelungen über gesellschaftliche Diskussionen bis hin zu speziellen medizinischen Problemen. Das Schwerpunktheft wendet sich an Experten, an Laien und an alle Interessierten, unabhängig von ihrem beruflichen Hintergrund, die sich dem Thema annähern möchten.

Mehr Informationen auf der Webseite des Robert Koch Instituts und Link zur Januar-Ausgabe des Bundesgesundheitsblattes

Weniger Kinder pro Mann als pro Frau

Männer kriegen weniger und später Kinder als Frauen. Bei der Geburt der Kinder sind sie durchschnittlich drei Jahre älter als die Mütter. Männer hatten 2013 (jüngste verfügbare Angaben) durchschnittlich 1,35 Kinder, Frauen dagegen 1,42. Im Osten stellten die Männer 1994 mit 0,74 Kindern pro Mann sogar einen weltweiten Minimal-Rekord auf. Das belegen Experten des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR), die zum Jahresende 2016 erstmalig Geburtenraten für Männer in Deutschland vorlegten. Bisher war das Männerverhalten beim Kinderkriegen ein blinder Fleck der Forschung. Bei Frauen ist die Altersangabe bei der Geburt eines Kindes Pflicht. Bei Männern ist dies nur bei ehelichen Geburten der Fall, bei nichtehelichen dagegen freiwillig. Erstmalig hatten die Forscher nun die fehlenden Altersangaben der Männer über statistische Verfahren ermittelt. Mehr über das „Zurückbleiben” der Männer bei der Zahl der Kinder um 5 bis 10 Prozent gegenüber den Frauen, über die Ursache „Männerüberschuss” im Osten und das langfristige Problem der Pflege alter Männer finden Sie in der Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung. Dort steht auch: So alt wie einst Charlie Chaplin, der in seinen späten Siebzigern sein elftes Kind bekam, sei heute kaum ein Vater.

Pressemitteilung des MPIDR

Neues Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus gestartet

Am 1. Januar 2017 startete das neue Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Unter dem Motto „Wir leben Zukunft vor” fördert das Bundesfamilienministerium in den kommenden vier Jahren rund 550 Einrichtungen in ganz Deutschland. Vorherige Aktionsprogramme werden fortgesetzt und es gibt neue Akzente. Die Haushaltsmittel werden jährlich um 3,5 Millionen Euro aufgestockt. Alle bisher geförderten Einrichtungen werden ihre Arbeit weiterführen, mehr als 100 neue Einrichtungen starten bis spätestens April 2017. Die Einteilung der Mehrgenerationenhäuser in Demografietypen soll den Austausch von Häusern mit ähnlichem Profil fördern. Jedes Mehrgenerationenhaus erhält einen jährlichen Bundeszuschuss in Höhe von 30.000 Euro. Hinzukommen 10.000 Euro seitens der Kommune bzw. des Landes.

Abwanderung aus neuen Bundesländern so niedrig wie nie

Die Ost-Westwanderung aus den neuen Bundesländern (ohne Berlin) war 2014 mit 3.300 Personen so gering wie nie seit der Wiedervereinigung. Dennoch verlieren viele ländliche Kreise in Sachsen-Anhalt (Stendal, Salzlandkreis, Anhalt-Bitterfeld, Saalekreis und Mansfeld-Südharz), in Sachsen, Thüringen und dem südlichen Brandenburg (aber auch im nördlichen Bayern) weiter stark an Bevölkerung. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln beschreibt die Stabilisierung der ostdeutschen Wirtschaft und die Attraktivität der Metropolregionen um Berlin, Leipzig und Dresden. Auf einer interaktiven Karte kann der Wanderungssaldo je 10.000 Einwohner für jeden Landkreis angeklickt werden.  Interessant sind auch die substanziell veränderten Wanderungsmuster, weil im Vergleich zu vor 2008 nun deutlich mehr Männer den Osten Richtung Westen verlassen, während es davor mehr Frauen waren. Auch über den Männeranteil pro Landkreis gibt die interaktive Karte Auskunft. Den höchsten „Männerüberschuss” auf Landesebene haben mit jeweils 52,7 Prozent Sachsen-Anhalt und Thüringen (Männer in den westlichen Bundesländern: durchschnittlich 50,5 Prozent der Bevölkerung).

IW-Kurzbericht mit interaktiver Karte

„Deutschland aktuell” gibt Antworten auf Bevölkerungsentwicklung

Der demografische Wandel ist Schwerpunktthema der neuen „Deutschland aktuell”-Ausgabe der Bundesregierung. Steigende Lebenserwartung und sinkende Zahl junger Menschen. Was ist zu tun, damit Wohlstand und Lebensqualität trotzdem hoch bleiben? Die Ausgabe zeigt Beispiele.

Deutschland aktuell - Ausgabe 1/2017

Die ganze Weltbevölkerung in einem Dorf

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) gab zum Jahresende 2016 bekannt, dass zu Beginn des Jahres 2017 insgesamt knapp 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde leben, 83 Millionen mehr als vor einem Jahr. In jeder Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger hinzu. Das DSW stützt sich dabei auf die Zahlen der Vereinten Nationen aus den „World Population Prospects: 2015 Revision“. Die Stiftung projiziert die Welt von heute dann auf ein Dorf mit nur 100 Einwohnern. Davon wären 16 Afrikaner, fünf wären Nord-, acht Lateinamerikaner, einer käme aus Ozeanien, 60 wären Asiaten und zehn Europäer. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 133 Menschen steigen. Der Anteil der Europäer und Asiaten an der Gesamtbevölkerung würde voraussichtlich sinken.

Ausführliche Presseinformation

Grafik „Die Welt – ein Dorf”

Weitere Informationen und Schaubilder

Aktuelle Bevölkerungszahlen für die einzelnen Länder

Demografischer Jahresrückblick 2016

Wie hat sich die Bevölkerung entwickelt? Welche Themen haben die Demografiepolitik des Bundes und der Länder bestimmt? Was hat sich auf dem Demografieportal getan? In einem Jahresrückblick werden die wichtige Fakten und Aktivitäten präsentiert.

Ausführliche Informationen: Demografischer Jahresrückblick 2016

Newsletter - Demografische Forschung aus Erster Hand

Die vierte Ausgabe des Infoblattes 2016 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Lebenserwartung: Bildungsschere wird sich weiter öffnen. Neue Studie schätzt die zukünftige Lebenserwartung von Menschen mit unterschiedlicher Bildung.
Mehr Kinderlose oder weniger Kinderreiche? Geburtenrückgang wurde vor allem von der sinkenden Zahl an Großfamilien angetrieben.
Gesundes Wachstum: Ein großer Gesundheitssektor kann den Wohlstand befördern.

Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung und weitere Kooperationspartner
Newsletter: Demografische Forschung aus Erster Hand, 4. Quartal 2016

2016 – Baby-Rekordjahr für Magdeburg?!

Laut Volkstimme sehen die Zeichen und Zahlen gut dafür aus und müssten nächste Kitas geplant und gebaut werden! Die Kliniken (Marienstift: 1.000. Geburt am 2. Dezember, Uni-Frauenklinik: bis 11. Dezember 1.255 Babys, Klinikum zum 9. Dezember 1.400 Babys) melden deutlich mehr Geburten und sagen Rekorde voraus. Nicht alle seien „waschechte” Magdeburger, manche Frauen kommen aus dem Umland. Deshalb sei nun noch das Amt für Statistik gefragt. Weil der Dezember aber ein geburtenstarker Monat sei und der Storch weiter über Magdeburg kreise, sollte das mit dem Baby-Rekordjahr für die Landeshauptstadt wohl klappen.

Zum ausführlichen Beitrag der Volkstimme vom 14. Dezember 2016

Mitteldeutschland als „deutsches Schweden”

Auf der Jahreskonferenz der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland am 15. Dezember in Chemnitz diskutierten rund 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur die unterschiedlichen Herausforderungen des demografischen Wandels in den dynamisch wachsenden Städten (Leipzig, Chemnitz, Halle/ Saale, Jena) und in ländlichenen Räumen, die in einigen Regionen gerdazu ausbluten. Staatssekretär Dr. Sebstian Putz aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt formulierte als Ziel, mit Augenmaß und viel Feinfühligkeit an die Gestaltung des Wandels heranzugehen und den ländlichen Raum bei diesen massiven Veränderungen nicht allein zu lassen. Prof. Dr. Michael Behr, renommierter Sozialforscher aus dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien, entwickelte für Mitteldeutschland die Vision eines „deutschen Schwedens”. Das Beschäftigungsnievau steige trotz sinkender Erwerbspersonenzahl, u. a. aufgrund der gewachsenen hohen Berufstätigkeit von Frauen (2015: 73,1 %, 71,5 % und 71,8 % in Sachsen, Sachsen-Anhalt bzw. Thüringen) und der hohen Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Ostdeutschland.

Mehr zu prognostizierten Einwohnerzahlen, Arbeitsmarktdaten und zum spannenden Verhältnis zwischen Wirtschaft und Demografie finden Sie auf der Webseite der Metropolregion Mitteldeutschland

Wohnungswirtschaft in Sachsen-Anhalt zieht positive Bilanz 2016

Die Direktoren des Verbandes der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e. V. (VdW), Jost Riecke, und des Verbandes der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e. V. (VdWg), Ronald Meißner, zogen am 12. Dezember 2016 eine positive Jahresbilanz: 195 Unternehmen beider Verbände verwalten und bewirtschaften ca. 338.000 Wohnungen (44 Prozent des Gesamtmietwohnungsbestandes in Sachsen-Anhalt), in denen 600.000 Menschen wohnen. 93 Prozent dieser Wohnungen sind voll- bzw. teilmodernisiert, nur rund 20.000 noch unsaniert. Seit 1990 wurden ca. 18 Mrd. Eruo investiert, allein 2016 rund 520 Mio Euro. Die Leerstände liegen Ende 2016 bei etwa 37.000, 34.000 Wohnungen weniger als 2005. Ohne Abriss wäre der Leerstand indes gestiegen. 1.500 Wohnungen wurden 2016 abgerissen. Die Durchschnittsmieten betragen 4,80 Euro pro Quadratmeter. In Sachsen-Anhalt besteht kein Wohnungsmangel, auch nicht in Magdeburg und Halle. Demografiegerecht wurde in zukunftsfähige Quartiere investiert, wurden soziale und wohnungsnahe Dienstleistungen weiterentwickelt und altersgerechte Wohnungen geschaffen. 15.000 Flüchtlingen und Asylbewerbern wurden 5.000 Wohnungen zur Verfügung gestellt.

Presseerklärung beider Verbände vom 12. Dezember 2016 mit auch weiteren Aussagen zu den Herausforderungen 2017

Jetzt bewerben: 10. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” 2017 bis 2019

Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert, ruft Dörfer dazu auf, sich am 10. Landeswettbewerb ,,Unser Dorf hat Zukunft" 2017 bis 2019 zu beteiligen. Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, die Menschen auf dem Land zu motivieren, die Zukunft ihrer Dörfer aktiv mitzubestimmen. Im vergangenen Wettbewerb 2014 bis 2016 qualifizierten sich von 109 teilnehmenden Dörfern 16 Orte auf Landesebene, zwei wurden zum Bundesausscheid delegiert, wo Gladigau eine Goldmedaille erhielt. Die Bewerbungsfrist auf Kreisebene läuft bis zum 1. August 2017. Teilnahmeberechtigt sind räumlich geschlossene Gemeinden oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3.000 Einwohnern.

Weitere Einzelheiten zur Ausschreibung gibt es hier

Flüchtlinge im ländlichen Raum: Wie Integration gelingt

„Die ländlichen Räume sind bei der Integration schon heute oft besser, als viele denken“, so Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei der Integrationskonferenz des Deutschen Landkreistages in Berlin. Dies bekräftigt eine aktuelle Studie des kommunalen Spitzenverbandes, die auf der Veranstaltung präsentiert wurde. Sie fasst gelungene Beispiele für die Integration aus 18 Landkreisen zusammen. Für das Land Sachsen-Anhalt steht der Burgenlandkreis mit 184.000 Einwohnern als Best Practice. Landrat Götz Ulrich berichtet in der Studie über die Vor- und Nachteile des ländlichen Raumes bei der Integration von Flüchtlingen gegenüber Großstädten. Die fehlende Migrationserfahrung der Landbevölkerung erschwere das Ankommen in der Gemeinschaft, auch die Wege zu Sprachkursen oder Praktika seien länger. Von Vorteil sei, dass der Kontakt mit der deutschen Bevölkerung unmittelbar entstehen kann, da die „Communities” der eigenen Landsleute fehlen. 

Download der Studie „Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen. Strategische Leitlinien und Best Practices

Aktueller Newsletter - Erfahrung ist Zukunft (EiZ)

Die neueste Ausgabe des Newsletters beschäftigt sich u. a. mit folgenden Themen:

  • Altenbericht: Wie Kommunen das Leben im Alter stärken können
  • Digital verbindet - Goldener Internetpreis 2016 an technikbegeisterte Seniorin
  • Modellprojekt zu altersgerechten Assistenzsystemen gewinnt Deutschen Alterspreis 2016

Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Newsletter: Erfahrung ist Zukunft - Ausgabe 12/ 2016 - 1/ 2017

Landeshauptstadt mit mehr als 240.000 Einwohnern

Wie die Volksstimme am 06. Dezember 2016 berichtete, wurde die Marke von 240.000 Einwohnern irgendwann im Oktober überschritten. Damit vermeldet Magdeburg erstmals seit 1997 wieder mehr als 240.000 Einwohner im Stadtgebiet. Von einst 290.000 Einwohnern 1988 schrumpfte die Stadt auf 226.675 im Jahr 2004. Seit 2005 ging es langsam, aber stetig bergauf. Hauptfaktor sind Zuzüge in die Landeshauptstadt.

Zum ausführlichen Beitrag in der Volksstimme

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt: Trendwende Land – Neuer Blick auf ländliche Regionen

Zur Eröffnung der Herbstkonferenz „Trendwende Land? – Neuer Blick auf ländliche Regionen“ am 23. November 2016 in Berlin erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Bund und Länder müssen die ländlichen Räume stärker in den Blick nehmen. Wir brauchen eine spürbare Trendwende für unsere ländlichen Regionen. Menschen in ländlichen Regionen dürfen nicht das Gefühl haben, abgehängt zu sein. Wir dürfen niemanden zurücklassen und keine Region verloren geben ...”

Neben dem Programm 500 LandInitiativen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft das Infoportal Zukunft.Land an. So vielfältig wie die Menschen und Landschaften, so unterschiedlich sind Wirtschaftskraft, demografische Entwicklung, Infrastruktur und Kultur der ländlichen Regionen, so vielfältig auch die Herausforderungen und Chancen. Das Infoportal macht diese Vielfalt greifbar: mit Interaktiven Karten, ausgewählte Erfolgsgeschichten, innovativen Ideen und Hintergrundinformationen zu Fördermöglichkeiten.

Presseinformation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 23. November 2016

Zum Infoportal Zukunft.Land

Bundesregierung fördert gesellschaftlichen Zusammenhalt

Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt gezielt das bürgerschaftliche Engagement in ländlichen Regionen. Ab Januar 2017 stellt es fünf Millionen Euro für das Programm „500 Landinitiativen” bereit. Das Projekt richtet sich an Initiativen auf dem Land, die sich für die Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive einsetzen. Angesichts des demografischen Wandels bietet die Eingliederung der neuen Nachbarn auch Chancen für die Regionen selbst. Die Solidarität in den Dorfgemeinschaften gibt Mut für einen Neuanfang und gesellschaftlichen Halt. Zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro sind als Förderung für konkrete Projekte oder Anschaffungen in Kultur, Sport oder praktischer Lebenshilfe möglich. Egal ob als Verein oder Einzelperson kann man sich um die Förderung bewerben.

Ausführliche Informationen zum Förderprogramm und Förderzeitraum

Kongressbericht zum Demografiekongress 2016

Am 1. und 2. September 2016 tagte in Berlin der Demografiekongress zu den Themen Wohnen, Gesundheit und Arbeit. Veranstalter im siebten Jahr war das Institut für Wirtschaft und Soziales. Über 100 Referenten diskutierten mit rund 800 Fachleuten auf über 30 Veranstaltungen über die Folgen der Bevölkerungsentwicklung für die Wohnungswirtschaft, den Arbeitsmarkt, die kommunale Daseinsvorsorge, das Gesundheitswesen und die Pflege. Zum Demografiekongress 2016 wurde im November ein ausführlicher Kongressbericht herausgegeben. Im Bericht sind Inhalte und Diskussionsbeiträge aller 28 Foren redaktionell aufbereitet.

Ausführliche Informationen: Kongressbericht zum Demografiekongress 2016 und Der Demografiekongress 2016

Siebter Altenbericht veröffentlicht

Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung ist seit dem 11. November 2016 als Bundestags-Drucksache allen Interessierten zugänglich. Der Bericht trägt den Titel "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften". Er zeigt auf, was die Politik auf lokaler Ebene tun kann, um für alle Menschen ein gutes Leben im Alter zu ermöglichen. Dabei werden insbesondere die Handlungsbereiche gesundheitliche Versorgung, pflegerische Versorgung, Wohnen sowie Mobilität in den Blick genommen.

Ausführliche Informationen: Siebter Altersbericht der Bundesregierung
Download Siebter Altenbericht und zusammenfassende Broschüre

Verleihung des Demografiepreises Sachsen-Anhalt 2016

Am 23. November 2016 wurde bereits zum 4. Mal der Demografiepreis Sachsen-Anhalt durch den Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und den Minister für Landesentwicklung und Verkehr Thomas Webel im Palais am Fürstenwall in Magdeburg verliehen. 12 von 71 Wettbewerbsbeiträgen wurden mit Preisen zwischen 500 und 1.500 EUR geehrt. Darunter auch drei Sonderpreise, gestiftet von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, der Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt und dem Land Sachsen-Anhalt. Ein Sonderpreis ging an die "Goethe Kids" der Grundschule "Johann-Wolfgang-von-Goethe" aus Staßfurt. Mit ihrem "Staßfurt-Rap" besingen die 18 Mädchen und Jungen der 2. bis 4. Klasse ihre Lieblingsplätze und Sehenswürdigkeiten der Stadt Staßfurt. Bereits über 30.000 Mal wurde der Song auf Facebook und YouTube angeklickt.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 23. November 2016Gewinner und erste Eindrücke der Preisverleihung sowie Video Staßfurt-Rap

Demografie-Beirat Sachsen-Anhalt neu konstituiert

In Magdeburg hat sich am 17. November 2016 der Demografie-Beirat Sachsen-Anhalts neu konstituiert. Landesentwicklungsminister Thomas Webel leitet das Gremium, dem insgesamt 20 hochkarätige Fachleute angehören. Die größte Herausforderung der nächsten Jahre sieht Webel in der Stabilisierung der ländlichen Räume. Aufgabe des Demografie-Beirates ist es, Schlussfolgerungen aus der jeweils neuesten Bevölkerungsprognose zu ziehen, beratend zu gesellschaftlichen Entwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels tätig zu werden und an innovativen Lösungsansätzen mitzuwirken.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 17. November 2016 und
Aufgaben und Ziele des Demografie-Beirats

Der Deutsche Alterspreis – Die Preisträger 2016 stehen fest!

Am 15. November wurden die Gewinner des von der Robert Bosch Stiftung gestifteten Preises "Der Deutsche Alterspreis" in Berlin geehrt. Aus 146 Projekten wurden 7 Projekte von der Jury für die Ehrung vorgeschlagen. Unter den Nominierten befand sich auch das Projekt "Wohnen in bester Gesellschaft" der Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen GmbH, Bitterfeld-Wolfen. Wenn auch nicht unter den ersten drei Plätzen wurde das Wohnprojekt mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 3.000 EUR geehrt. Besonders die Wohnbedürfnisse der älteren Generation standen hier im Fokus. Mit viel sozialem Engagement, Verantwortung und Herzenswärme wurde das Wohnprojekt in Bitterfeld-Wolfen mit den Ideen und Wünschen der Bewohner verwirklicht.

Ausführliche Informationen: Wohnen in bester Gesellschaft: Ernst-Toller-Straße 2-8
Bilder: Preisträger und Urkunde der Preisträger

Die Qualität des Lebens im Alter entscheidet sich vor Ort – Kabinett beschließt Stellungnahme zum 7. Altenbericht

Jeder vierte Mensch in Deutschland gehört zur Generation 60plus, im Jahr 2050 wird es bereits jeder Dritte sein. Heute hat das Bundeskabinett die Stellungnahme der Bundesregierung zum Siebten Altenbericht "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" beschlossen. Im Mittelpunkt des Berichts steht die Frage, welche Voraussetzungen vor Ort gegeben sein müssen, damit ein gutes Leben und gesellschaftliche Teilhabe im Alter möglich sind. Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung wird in einigen Tagen nach seiner Veröffentlichung zum Download auf den Seiten des Deutschen Bundestages zur Verfügung stehen. Zeitgleich wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Broschüre mit einer Kurzfassung veröffentlichen.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 02.11.2016

Regionale Unterschiede in der Lebenserwartung haben in den letzten 20 Jahren abgenommen

Die Unterschiede in der Lebenserwartung von Neugeborenen zwischen den Bundesländern nehmen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich der Abstand zwischen den Bundesländern mit der höchsten und der niedrigsten Lebenserwartung innerhalb von 20 Jahren fast halbiert. Er beträgt nach den Ergebnissen der aktuellen Sterbetafeln für den Zeitraum 2013/2015 bei den neugeborenen Jungen noch 3 Jahre und 4 Monate und bei den neugeborenen Mädchen 1 Jahr und 9 Monate.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Ausführlicher Beitrag:
Pressemitteilung vom 20.10.2016

Arbeitszeitreport Deutschland 2016

Wie viel arbeiten Menschen in Deutschland? Und wie lange würden sie gerne beruflich tätig sein? Diesen Fragen geht der Arbeitszeitreport Deutschland 2016 nach, der am 10. Oktober 2016 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vorgestellt wurde. Der Bericht betrachtet die Situation in unterschiedlichen Arbeitsverhältnissen und Lebenslagen. Außerdem macht er auf Unterschiede zwischen Frauen und Männern sowie Jüngeren und Älteren aufmerksam. Nicht zuletzt geht der Report auf das Arbeiten im Rentenalter ein.
Aufgrund der sich verändernden Anforderungen in der Arbeitswelt steht die Regulation und Gestaltung der Arbeitszeit im Mittelpunkt politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Diskussionen in Deutschland.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 13.10.2016
Broschüre: Arbeitszeitreport Deutschland 2016 (PDF-Datei, 1 MB)

Geburtenziffer 2015: Erstmals seit 33 Jahren bei 1,50 Kindern je Frau

Die zusammengefasste Geburtenziffer erreichte 2015 in Deutschland 1,50 Kinder je Frau. Ein ähnlich hoher Wert wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zuletzt 1982 für das Gebiet des heutigen Deutschlands mit 1,51 Kindern je Frau nachgewiesen. Im Jahr 2015 wurden im Vergleich zur Geburtenziffer 2014 von 1,47 Kindern je Frau 27 Babys pro 1 000 Frauen mehr geboren. Die seit 2012 beobachtete positive Entwicklung setzte sich damit fort.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 17.10.2016

Workshop mit jungen Geflüchteten in Weißenfels ist Auftakt für einen dauerhaften Dialog mit lokalen Partnern

13 geflüchtete Jugendliche aus vier Einrichtungen des Burgenlandkreises haben an dem Workshop der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) teilgenommen. Ihre Wünsche, Ideen und Anregungen sind der Ausgangspunkt für einen dauerhaften Dialog zwischen jugendlichen Geflüchteten und lokalen Partnern. Darüber berichtet der Oktober-Newsletter „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge” der Deutschen Kinder- und Jugerndstiftung gemeinnützige GmbH. Organisiert hatte den Workshop das Regionalbüro der Stiftung und der Magdeburger refugium e. V.

Hier geht es zum ausführlichen Beitrag!

Höchste Zahl an Einpersonenhaushalten seit 1991

Die Ergebnisse des Mikrozensus 2015 zeigen einen erneuten Anstieg der Singlehaushalte in Sachsen-Anhalt. Rund 478 Tausend Personen lebten allein, das entspricht einem Anteil von 41 Prozent aller Haushalte insgesamt. Vor 20 Jahren, im Jahr 1995, waren es 29 Prozent aller Haushalte. Die Zahl der Einpersonenhaushalte erhöhte sich in diesem Zeitraum um 37 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 4. Oktober 2016

Newsletter „Demografische Forschung Aus Erster Hand“

Die dritte Ausgabe des Infoblattes 2016 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Lebenserwartung: Trends bei Hochgebildeten weisen den Weg. Unterschiede zwischen gut und wenig Gebildeten nehmen zu
Von Rabenmüttern und Rabenvätern. Die Einstellungen zur Berufstätigkeit von Eltern unterscheiden sich stark in Europa
Vom Wunsch zum Kind. Eine stabile Beziehung ist in Deutschland der wichtigste Faktor bei der Entscheidung für ein Kind

Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung und weitere Kooperationspartner
Newsletter: Demografische Forschung aus Erster Hand, 3. Quartal 2016

Studie der Uni Halle: Deutsche bekommen wieder mehr Kinder

In Deutschland kommen wieder mehr Kinder zur Welt. Vor allem in städtischen Gebieten steigen die Geburtenzahlen seit 2008 stetig an. In ländlichen Regionen zeichnet sich eine Geburtenwende nur schwach ab. Der Unterschied zwischen den alten und neuen Bundesländern sei dagegen deutlich geringer geworden, schreiben Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Wirtschaftsdienst".

Quelle: Innovationsportal Sachsen-Anhalt vom 19. September 2016
Ausführliche Beitrag: Studie der Uni Halle

Sachsen-Anhalter im Durchschnitt 47,4 Jahre alt

Die Bevölkerung Sachsen-Anhalts war Ende des Jahres 2015 im Durchschnitt 47,4 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der Frauen lag mit 49,3 Jahren um 3,8 Jahre über dem der Männer. Wie das Statistische Landesamt in Halle informierte, erhöhte sich das Durchschnittsalter der Sachsen-Anhalter seit 1990 um 9 Jahre.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 19. September 2016

Statistisches Bundesamt: Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Rekordniveau

In einer Pressemitteilung vom 16. September 2016 teilt das Statistische Bundesamt mit, dass mit rund 17,1 Millionen im Jahr 2015 mehr Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund hatten als je zuvor. Der Zuwachs gegenüber 2014 betrug 4,4 Prozent, der Anteil an der Gesamtbevölkerung 21,0 Prozent. Die drei wichtigsten Herkunftsländer sind die Türkei, Polen und die Russische Föderation. Die Bevölkerung mit Migrationshinterghrund ist deutlich jünger als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. In der Pressemitteilung finden Sie zudem Aussagen zum Bildungsnievau, Berufsabschluss und zur Stellung auf dem Arbeitsmarkt.

Ausführlicher Beitrag: Presseinformation vom 16. September 2016

Jedes 11. Lebendgeborene in Sachsen-Anhalt hatte im Jahr 2015 ausländische Eltern

Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der Kinder mit mindestens einem ausländischen Elternteil weiter an. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, hatten von den 17.415 Kindern, die 2015 in Sachsen-Anhalt geboren wurden, 1.590 (9,1 %) einen oder zwei ausländische Elternteile. Im Jahr 2014 lag der Anteil bei 7,1 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 12. September 2016

Lesetipp: Schuld ist die Demographie

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. September 2016 beschreibt Frank Pergande am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns, wie Bevölkerungsschwund zu Politikverdrossenheit führt. Sein Augenmerk gilt vor allem den ländlichen Gebieten, wie sie auch in Sachsen-Anhalt oder Thüringen zu den bekannten Herausforderungen führen. Sehr lesenswert, weil mit viel Hintergrund zur Komplexität politischer Entscheidungen. Abonnenten oder Archivkunden finden den Beitrag auch online.

Demografie Netzwerk e. V. bietet Demografie-Fitness-Check

Der Demografie Netzwerk e. V. ddn bietet einen kostenfreien Online-Test, der Ihnen binnen weniger Minuten eine Orientierung darüber ermöglicht, wie fit Sie als Arbeitgeber für den demografischen Wandel gerüstet sind. Dabei geht es um Handlungsfelder, wie Personalrekrutierung, Personalbindung und Sicherung der Arbeitsfähigkeit. Ihre Datenangaben zum Check werden nicht gespeichert.

Zum Check geht es hier:

Gesundheit in Deutschland – die wichtigsten Entwicklungen

Die vorliegende Broschüre enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen des Gesundheitsberichts "Gesundheit in Deutschland" (2015). Vor allem zwei große Themen bestimmen das Gesundheits- und Versorgungsgeschehen in Deutschland derzeit wesentlich mit: die demografischen Veränderungen und der starke Einfluss der sozialen Lage auf die Gesundheit. Der Gesundheitszustand der Bevölkerung wird ganz wesentlich durch die Lebensbedingungen und das Gesundheitsverhalten beeinflusst. Dabei sind Gesundheitschancen und Krankheitsrisiken sozial ungleich verteilt.

Herausgeber: Robert Koch-Institut (Gesundheitsberichterstattung des Bundes, gemeinsam getragen von RKI und Destatis)
Broschüre: "Gesundheit in Deutschland - die wichtigsten Entwicklungen" (25.08.2016) PDF, 2 MB
Ausführliche Informationen: Bericht "Gesundheit in Deutschland" 2015

Initiative „Erfahrung ist Zukunft”

Im Rahmen der Initiative „Erfahrung ist Zukunft” des Bundes informiert das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in einem Service- und Ratgeberportal über Chancen und Perspektiven einer älter werdenden Gesellschaft für ein aktives und engagiertes Leben jenseits der 50! Die Initiative will die Herausforderungen des demografischen Wandels bewusst machen und für ein neues Bild des Alters und des Alterns werben. Hier Auswahlbeispiele aus der Arbeitswelt und dem Bildungsbereich:

Arbeitswelt: Die Zahl der Berufsanfänger geht zurück, in einigen Branchen fehlen bereits Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund verbessert sich in der Perspektive die Arbeitsmarktsituation der Generation Plus. Mehr Informationen:

Bildung: Online-Banking, E-Mail, SMS: Neue Medien und Techniken eröffnen neue Möglichkeiten. Wer den neuen Medien und Techniken ohne Scheu begegnet, stellt mitunter fest, dass es manchmal gerade die Älteren sind, die ganz besonders von ihnen profitieren! Mehr Informationen:

Quelle: Initiative „Erfahrung ist Zukunft”, Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Ausführlicher Newsletter (September-Ausgabe):

DER DEMOGRAFIEKONGRESS 2016

Am 1. und 2. September 2016 tagte in Berlin der Demografiekongress zu den Themen Wohnen, Gesundheit und Arbeit. Veranstalter im siebten Jahr war das Institut für Wirtschaft und Soziales. Schirmherren des Kongresses waren die vier Bundesministerien für Arbeit und Soziales, für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium des Innern und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Über 100 Referenten diskutierten mit rund 800 Fachleuten auf über 30 Veranstaltungen über die Folgen der Bevölkerungsentwicklung für die Wohnungswirtschaft, den Arbeitsmarkt, die kommunale Daseinsvorsorge, das Gesundheitswesen und die Pflege. Der Kongress wurde vom Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, eröffnet. Erste Fazits: Der Demografische Wandel fällt anders aus als erwartet; Flüchtlinge werden die demografischen Probleme des Landes nicht lösen; ältere Menschen profitieren von der Digitalisierung - diese und andere wichtige Erkenntnisse brachte der Kongress.

Ausführlicher Beitrag:
Abschlusserklärung "Integrationspolitik ist auch Demografiepolitik" vom 5. September 2016
Der ausführlichen Kongressbericht wird in wenigen Wochen erscheinen. Es wird auch an dieser Stelle dann darüber informiert werden.

82,2 Millionen Einwohner in Deutschland

Im Jahr 2015 nahm nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 978.000 Personen (+1,2 %) zu und lag am Jahresende bei 82,2 Millionen. Das ist der höchste Bevölkerungszuwachs seit 1992, der damals +700.000 Personen betragen hatte. 2014 hatte es einen geringeren Anstieg um 430.000 Personen (+0,5 %) gegeben. Die Bevölkerungszunahme im Jahr 2015 resultiert aus dem hohen Wanderungsüberschuss. Sachsen-Anhalt (+0,4 %) und Thüringen (+0,6 %) hatten die geringsten Zuwächse.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Ausführliche Beiträge:
Pressemitteilung vom 26. August 2016, einschließlich Tabelle zur Bevölkerungsentwicklung nach Bundesländern

Weiterer Anstieg der Lebenserwartung

Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, hat sich die Lebenserwartung in Sachsen-Anhalt seit 1992 um 6 Jahre und 9 Monate für männliche Neugeborene und um 5 Jahre und 8 Monate für weibliche Neugeborene erhöht.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 24. August 2016

ARL-Positionspapier: Migration und Raumentwicklung

Die starke Zuwanderung von Geflüchteten stellt Deutschland vor vielfältige Aufgaben und Probleme. Herausforderungen betreffen kurzfristig die Verteilung und Unterbringung der Menschen sowie langfristig die Aufgaben der Wohnungs-, Regional- und Integrationspolitik. Hierbei kommt die Frage auf, inwieweit geflüchtete Menschen als neue Entwicklungsperspektive für sich tendenziell entleerende, oft ländlich geprägte Regionen sehen können? Mehr dazu im ARL-Positionspapier Nr. 105:

Migration und Raumentwicklung
Positionspapier aus der ARL, Nr. 105, Hannover 2016
(PDF, 440 KB)

Ein Viertel aller Sachsen-Anhalter lebt in den drei Kreisfreien Städten

Ende 2015 zählte Sachsen-Anhalt 2.245.470 Einwohner, das waren 9.922 Personen bzw. 0,4 Prozent mehr als im Dezember 2014. Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, lebten zum Jahresende 2015 in den drei Kreisfreien Städten Halle (Saale), Magdeburg und Dessau-Roßlau insgesamt 555.633 Personen, d.h. rund ein Viertel aller Sachsen-Anhalter.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 10. August 2016

Zusammenleben von Generationen

Anlässlich einer Pressekonferenz am 28. Juli 2016 in Berlin hat der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Dieter Sarreither, mit aktuellen Daten aus dem Mikrozensus und anderen Statistiken veranschaulicht, wie zwei, drei oder mehr Generationen in Deutschland in einem Haushalt zusammenleben. Die Zahl der Haushalte mit drei oder mehr Generationen ist in Deutschland zwischen 1995 und 2015 von 351 000 auf 209 000 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 40,5 %. Mehrgenerationenhaushalte werden insgesamt immer seltener.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Ausführliche Beiträge:
Pressekonferenz vom 28. Juli 2016  
Pressemitteilung vom 28. Juli 2016 (PDF, 69 kB)
Publikation: Begleitmaterial zur Pressekonferenz "Zusammenleben von Generationen" (PDF, 2 MB)

Lesetipp: Trügerisches Zwischenhoch - Wieso der Demografiewandel unserer Wirtschaft gut tut

Demografie schürt in Deutschland die Zukunftsangst wie kaum ein anderes Thema, beschreibt Wirtschafts-Autor Marcus Sievers. Die Alterung der Bevölkerung trifft die stärkste Volkswirtschaft der EU und wird in den kommenden Jahrzehnten das Wachstum hemmen. Dabei wird in der Debatte allerdings oft übersehen, dass aktuell die Demografie nicht die wirtschaftliche Entwicklung bremst, sondern sie fördert. Denn die geburtenstarken Jahrgänge stehen in Lohn und Brot und steigern als Berufstätige das Bruttosozialprodukt. Weiterlesen

Trügerisches Zwischenhoch - Wieso der Demografiewandel unserer Wirtschaft gut tut
Mitteldeutsche Zeitung vom 02. August 2016

Broschüre: Städtenetzwerk Demografie in Mitteldeutschland

Im August 2016 veröffentlichte das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt einen Erfahrungsbericht zur länderübergreifenden Zusammenarbeit von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen für eine innovative Demografiepolitik. Drei ausgewählte Städtenetzwerke stehen sowohl als Ideenschmiede und Experimentierfeld als auch für die kooperative Gestaltung des demografischen Wandels. Erfahren Sie mehr über den Erfahrungsaustausch der Innovationspartnerschaften im Mitteldeutschen Demografie-Dialog:

Städtenetzwerk Demografie in Mitteldeutschland
Zusammenfassende Broschüre zum Arbeitsprozess, zu Arbeitsschwerpunkten und Projekten sowie weiteren hilfreichen Informationen (PDF, 3,8 MB)

Lesetipp: Generationen - Alle unter einem Dach

Die Autorin Ulrike von Leszczynski schreibt in Ihrem Beitrag über den Trend der Mehrgenerationenhaushalte und den gegenseitigen Nutzen des gemeinsamen Zusammenlebens in einer Großfamilie. Obwohl das Zusammenleben von Eltern, Kindern und Großeltern statistisch gesehen selten wurde, ist es aber als alternatives Modell heute manchmal wieder gefragt.

Generationen: Alle unter einem Dach
Volksstimme vom 29. Juli 2016

Landesentwicklungsminister Webel: Bevölkerungszahlen in Sachsen-Anhalt stabilisieren sich

Die demografische Entwicklung in Sachsen-Anhalt verläuft nicht so dramatisch, wie ursprünglich angenommen. Das ist das Fazit der 6. Regionalisierten Bevölkerungsprognose, die heute von der Landesregierung beschlossen wurde. "Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung von Sachsen-Anhalt zeichnet sich ein positiver Trend ab, der so schnell nicht zu erwarten war", sagte Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel in Magdeburg nach der Kabinettssitzung. "Grund zu Euphorie besteht nicht, aber wir sind auf dem richtigen Weg und dürfen nicht in unseren Anstrengungen nachlassen, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten", betonte er. Weiterlesen

Bevölkerungszahlen in Sachsen-Anhalt stabilisieren sich
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 278/2016 vom 26. Juli 2016

GOLD für Gladigau: Altmark-Kleinod wird Bundessieger bei "Unser Dorf hat Zukunft"

Gladigau bei Osterburg im Landkreis Stendal ist im Juli 2016 beim 25. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" unter die besten zehn Dörfer Deutschlands gewählt worden und darf sich nun über die Goldmedaille im Bundeswettbewerb freuen. Über 2.400 Dörfer hatten sich Beworben. Der Ort habe mit beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten überzeugt. Bronze sowie einen Sonderpreis gewann Zappendorf im Saalekreis.

Gold für Gladigau
Allgemeine Zeitung berichtet am 09.07.2016

Broschüre: Bevölkerungsentwicklung 2016 - Daten, Fakten, Trends zum demografischen Wandel

Die neue Broschüre vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung gibt einen Überblick über die spürbaren Entwicklungen des demografischen Wandels, seine Ursachen und Konsequenzen.

Bevölkerungsentwicklung 2016
Broschüre über Daten, Fakten und Trends zum demografischen Wandel
(PDF, 7 MB, nicht barrierefrei)

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

6. Regionalisierte Bevölkerungsprognose Sachsen-Anhalt veröffentlicht

Die 6. Regionalisierte Bevölkerungsprognose (6. RBP) wurde vom Statisti­schen Landesamt im Auftrag des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr und nach Ressortabstimmung im Interministeriellen Arbeitskreis Raumordnung, Landesentwicklung und Finanzen (IMA ROLF) berechnet. Grundlage der 6. RBP bildet der Bevölkerungsstand am 31.12.2014. Weiterlesen

Neue Broschüre: „Ältere Menschen in Deutschland und der EU“

Am 12. Juli ist die neue Publikation "Ältere Menschen in Deutschland und der EU" erschienen - herausgegeben vom Statistischen Bundesamt in enger Kooperation und mit finanzieller Unterstützung des Bundesseniorenministeriums. Die Publikation bietet einen umfassenden Einblick in die Lebenswelt von Seniorinnen und Senioren und schafft so die Grundlage für ein realistisches Bild vom Alter. Die Daten zu Demografie, Erwerbsbeteiligung, finanzieller Situation, Gesundheit sowie zu anderen Bereichen wie Wohnen, Bildungsstand oder Freizeitaktivitäten werden durch zahlreiche Vergleiche innerhalb der Europäischen Union (EU) ergänzt.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Ausführlicher Beitrag: Aktuelle Informationen vom 12. Juli 2016
Download: Broschüre "Ältere Menschen in Deutschland und der EU"

Zuwanderung nach Deutschland und Wanderungsüberschuss so hoch wie nie zuvor

Im Jahr 2015 war die Zuwanderung nach Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) so hoch wie nie zuvor. Im Berichtsjahr sind insgesamt 2.137.000 Personen nach Deutschland zugezogen. Das waren 672.000 Zuzüge mehr als im Jahr 2014 (+46 Prozent). Insgesamt 998.000 Personen zogen im Jahr 2015 aus Deutschland fort, 83.000 mehr als im Vorjahr (+9 Prozent). Damit ergibt sich mit einem Wanderungsüberschuss von 1.139.000 Personen aus der Bilanzierung der Zu- und Fortzüge über die Grenzen Deutschlands ein neuer Höchststand seit Bestehen der Bundesrepublik.

Quelle: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung - Demografie Portal des Bundes und der Länder
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 14. Juli 2016

Bevölkerungsanstieg in Sachsen-Anhalt

Erstmalig seit 49 Jahren verzeichnete Sachsen-Anhalt wieder steigende Bevölkerungszahlen. Nach vorläufigen Ergebnissen lebten Ende 2015 über 2.245 000 Einwohner in Sachsen-Anhalt. Wie das Statistische Landesamt in Halle zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli mitteilte, erhöhte sich die Einwohnerzahl Sachsen-Anhalts innerhalb eines Jahres um mehr als 9.000 Personen bzw. 0,4 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 8. Juli 2016

Mit altersgerechter Arbeit dem demografischen Wandel begegnen

Auf der Fachtagung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) zum Thema „ZusammenWachsen-ArbeitGestalten” im Bundesministerium ging es Ende Juni um Umsetzungsmöglichkeiten einer demografiesicheren Arbeitsgestaltung. Ziel des Projektes sind altersgerechte und alternsgerechte Arbeitsplätze, die speziell auf die Anforderungen des Einzelhandels abgestimmt sind, den Bedürfnissen älterer Mitarbeiter entgegenkommen und gleichzeitig ein gesundes Altern im Beruf ermöglichen.

Vollständiger Beitrag: Mit altersgerechter Arbeit dem demografischen Wandel begegnen
Mehr zum Thema: Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt

Reiner Klingholz, Mitarbeiter vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, nimmt im Diskussionspapier "Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt" Stellung zur Rolle Deutschlands als Pionier des demografischen Wandels. Eingegangen wird auf den frühzeitigen Umgang mit dem demografischen Wandel und die notwendigen Anpassungen an die Veränderungen auf dem Weg in die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Download Diskussionspapier: Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt

Regionalstrategie Daseinsvorsorge – Leitfaden für die Praxis

Der demografische Wandel verändert alle Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge und kann zur Herausforderung für die Lebensqualität der Menschen vor Ort werden. Der aktualisierte Leitfaden "Regionalstrategie Daseinsvorsorge" stellt Lösungsansätze und Erfahrungen aus 21 Modellregionen vor. 

Beitrag: Wie kann man die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten?
Download: Regionalstrategie Daseinsvorsorge - Leitfaden für die Praxis (PDF, 8 MB, nicht barrierefrei)

MORO Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge: Modellregion Altmark
In Sachsen-Anhalt wird die Modellregion Altmark unterstützt, sich innovativ den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen.

Generationen-Fachtag: „Gemeinsam sind wir stark!? Wie das generationsübergreifende Engagement gelingt!?”

Zum Generationen-Fachtag am 03. Juni in Hamburg erlebten die Teilnehmer des gemeinsamen Thementages der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) sowohl positive Praxisbeispiele als auch kontroverse Diskussionen zum Verhältnis von Jung und Alt.

Dokumentation zum Fachtag: „Gemeinsam sind wir stark!? Wie das generationsübergreifende Engagement gelingt!?” 

Newsletter: Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen

Lesen Sie im aktuellen BMVI-Newsletter u. a. folgende Inhalte:

  • Homepage des Modellvorhabens
  • Themenschwerpunkt: Der integrierte Ansatz und die Festlegung von Kooperationsräumen
  • Neuigkeiten aus den Modellregionen
  • Interessante weiterführende Informationen

Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Publikation: Newsletter Juni 2016

Lesetipp: Alter!

Bevölkerungsforscher Reiner Klingholz erklärt das Phänomen der regional unterschiedlichen Durchschnittsalter von Ost- und West-Deutschland. Unter demografischer Betrachtung schaut der Experte u. a. auf Regionen, die in peripherer Lage mit Abwanderung junger Menschen oder als Anziehungspunkt mit Zuzug älterer Menschen umgehen müssen. Auch südliche Teile Sachsen-Anhalts gehören zu den von Abwanderung stärker betroffenen Landesteilen Deutschlands. Warum verlieren vorrangig ländliche Regionen junge Menschen und welche Auswirkung hat Ruhestandswanderung? Erfahren Sie mehr im vollständigen brandeins-Beitrag.

Quelle: brandeins
Ausführlicher Beitrag/ Karte zum Durchschnittsalter der Bevölkerung: Alter!

Neue Ausgabe DEMOGRAF ist online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Was gibt uns Zusammenhalt? - Interview mit Dr. Annette Schneider-Reinhardt über die Wichtigkeit von Vereinen
  • Demografische Experten: Expertenplattform mit neuem Sprecher
  • Digital ist heute fast überall: Wie die Industrie 4.0 das Arbeitsleben verändert
  • Dasein füreinander, für Familien: Das Bündnis für Familien in Stendal ist aktiv
  • Deutschland Kinderwunsch: Familiengründung bleibt wichtig, kommt aber später

Download DEMOGRAF Ausgabe 19/2016

Kopf-an-Kopf-Rennen um einwohnerreichste Stadt geht weiter

Pressemitteilung vom Statistischen Landesamt vom 17. Juni 2016

Aktuelle Zahlen vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt belegen, dass die kreisfreie Stadt Halle (Saale) wieder den Rang der einwohnerreichsten Stadt Sachsen-Anhalts erreichte. Damit wurde die Landeshauptstadt Magdeburg abgelöst, die den Titel seit April 2015 trug. Beide Städte liefern sich seit längerer Zeit ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ende November 2015 lebten insgesamt 2.243.725 Einwohner in Sachsen-Anhalt, rund 8.177 mehr Einwohner als Anfang des Vorjahres. Die Bevölkerungsentwicklung im Rest des Bundeslandes verläuft sehr unterschiedlich.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 17. Juni 2016

Lesetipp: Landflucht? Gesellschaft in Bewegung.

Aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geht hervor, dass weiterhin mehr junge Frauen als Männer aus dünn besiedelten Räumen in die Großstädte und deren Umland wandern. In vielen ländlich geprägten Regionen und strukturschwächeren Wirtschaftsräumen folgt daraus ein deutlich höherer Männeranteil in der Bevölkerung. Auf 100 Männer kommen in ländlichen Regionen Ostdeutschlands durchschnittlich 87 Frauen. Weitere Analysen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" (IzR).

Herausgeber: BBSR
Beitrag: Auf dem Land fehlen junge Frauen
IzR-Themenheft: 2.2016 - Landflucht? Gesellschaft in Bewegung.

Minister würdigt Arbeit des Demografie-Beirates

Landesentwicklungsminister Thomas Webel verabschiedete am 23. Mai 2016 die Mitglieder des Demografie-Beirates. weiterlesen...

Ranking für Deutschlands Regionen: Neuer Zukunftsatlas 2016

Wie gut sind die Kreise und Städte in Deutschland für die Zukunft aufgestellt? Wer liegt im Ranking vorn und wer muss aufholen? Der Zukunftsatlas bewertet die Zukunftschancen und -risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Das deutschlandweite Ranking macht regionale Entwicklungen über mehr als 10 Jahre sichtbar.

Interaktive Deutschlandkarte: Zukunftsatlas 2016 (Prognos AG)
Weitere Informationen: Publikation "Zukunftsatlas-2016"

Neuer Newsletter „Migration und Integration aktuell“ der Bundesregierung informiert über Flüchtlings- und Integrationspolitik

Die Integration von Flüchtlingen ist eine Aufgabe, die ganz Deutschland betrifft. Seit Monaten leisten Bürger beispiellose Hilfe, ankommende Menschen zu unterstützen. Über Neuigkeiten in der Flüchtlings- und Integrationspolitik der Bundesregierung informiert ab sofort ein neuer Newsletter. Er erscheint alle 14 Tage und kann online abonniert werden.

Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Weitere Informationen:
Newsletter "Migration und Integration aktuell"

Lesetipp: OECD-Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untersuchte im Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016 die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen, Maßnahmen und Aussichten. Thematisiert werden zum Beispiel die Integration von Flüchtlingen und Migranten, die Herausforderungen des demografischen Wandels und die Notwendigkeit von Investionen in soziale Infrastrukturen und die Steigerung der Produktivität.

Herausgeber: OECD
Publikation: OECD-Publikationen/ Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016

In Shrinking East German Towns, Some See Migrants as Salvation

Im aktuellen Artikel vom 25. Mai 2016 mit dem Titel „In Shrinking East German Towns, Some See Migrants as Salvation“ berichtet Natascha Divac, Redakteurin vom US-amerikanischen Online-Portal „The Wall Street Journal“, am Beispiel der Stadt Hettstedt in Sachsen-Anhalt unter der Rubrik „World-News“ von ostdeutscher Bevölkerungsentwicklung im demografischen Wandel und daraus resultierenden strukturellen wie gesellschaftlichen Veränderungsprozessen der Region sowohl durch Bevölkerungsverlust, Schrumpfung, Abwanderung als auch durch gelungene Integration von Flüchtlingen. Weitere Hintergründe, Stimmungen und vielzählige Kommentare lesen sie direkt im Online-Beitrag.

Dr. Andreas Siegert, Mitarbeiter im Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Projektleiter „Ankommen-Willkommen“ war mit seinem Vortrag zum demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt an der Columbia University in New York im April 2016 zu Gast.

Ausführlicher Beitrag: The Wall Street Journal vom 25. Mai 2016

Link: www.wsj.com/article_email/in-shrinking-east-german-towns-some-see-migrants-as-salvation-1464131385-lMyQjAxMTA2ODI5NTEyNjU2Wj

Lesetipp der Woche

Die Zeit, Printausgabe vom 19. Mai 2016: In einem sehr lesenswerten, umfangreichen Beitrag unter dem Titel „Bürgermeister, übernehmen Sie!” beschreibt und bewertet Caterina Lobenstein die Debatte über die gewollte, aber bekanntermaßen schwierige Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU und neue Pläne, die Städte und Dörfer viel direkter und unter Umgehung der nationalen Ebene zu Akteuren in der Krisenbewältigung zu machen. Wer alles darüber mit diskutiert, was Landräte und Bürgermeister dazu meinen, z. B. Danny Kavalier, der Bürgermeister von Hettstedt in Sachsen-Anhalt, lesen Sie in der Zeit.

Familienland Sachsen-Anhalt-Studie erschienen

Am 17. Mai 2016 wurde im Rahmen einer Präsentation in Magdeburg die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) erstellte Studie "Familienland Sachsen-Anhalt" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ausführlicher Beitrag: Aktuelle Informationen vom 17. Mai 2016

Download: Familienland Sachsen-Anhalt-Studie

EU-Kommunal-Kompass

Ihren Startschuss in die neue Förderperiode der EU-Struktur- und Investitionsfonds für mehr Nachhaltigkeit vor Ort finden sie unter: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/uba_eu-kommunal-kompass_final.pdf

Der Kompass wurde im Rahmen des vom Umweltbundesamt (UBA) geförderten Forschungsvorhabens „Kommunaler Leitfaden zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung mittels der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds 2014 bis 2020 erstellt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt.

Demographische Forschung aus erster Hand: Familie ohne Trauschein

Im Goldenen Zeitalter der Ehe waren die Verhältnisse in Europa übersichtlich: Wer in den 1950er und 1960er Jahren ein Kind bekommen wollte, heiratete vorher. Heute dagegen sind in vielen Ländern mehr als die Hälfte der Geburten nichtehelich. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung analysiert diese Entwicklung von 1910 bis in die Gegenwart.

Mehr finden Sie hier: http://www.demogr.mpg.de/de/ausbildungkarriere/was_ist_demografie_1908/familie_ohne_trauschein_4625/default.htm

Und hier auch der Link zum Original-Artikel: http://www.demogr.mpg.de/de/projekte_publikationen/publikationen_1904/zeitschriftenartikel/spatial_variation_in_non_marital_fertility_across_europe_in_thetwentieth_and_twenty_first_5520.htm

Die Jugend sieht den demographischen Wandel als Chance

Dr. Walter Bien, Jahrgang 1950, leitet das Zentrum für Dauerbeobachtung und Methoden am Deutschen Jugendinstitut in München. Der Psychologe und Soziologe erforscht, wie sich der demographische Wandel auf Familien und Lebensbiografien auswirkt. Ein im unten genannten Familienkontext lesenswertes Interview (wenn auch schon etwas älter) über die verschiedenen Generationen und ihr gegenseitiges Miteinander aus den Themen-Dossiers zum demographischen Wandel, hier zu „Deutschland 2050” der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung der Projektgruppe Wissenschaftsjahr 2013.

Das ausführliche Interviews finden Sie hier: www.demografische-chance.de/die-themen/themen-dossiers/deutschland-2050/die-jugend-sieht-den-demografischen-wandel-als-chance.html

Immer weniger Familien in Sachsen-Anhalt

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 12. Mai 2016 

Auszug: Nach den Ergebnissen des Mikrozensus ... wurden in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 insgesamt rund 285.900 Familien mit 410.700 Kindern jeden Alters gezählt. Damit lebten rund 40 Prozent (901.500) der sachsen-anhaltinischen Bevölkerung in einer Familie, in jedem Haushalt lebte mindestens ein Kind ...

Die Zahl der Familien nahm gegenüber 2005 um 26 Prozent ab, Hauptursache ist hier die rückläufige Zahl der Ehepaare mit ledigen Kindern. Bei dieser Form des Zusammenlebens zeigt sich ein Rückgang am 38 Prozent.

Ausführlicher Beitrag: http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/Internet/Home/Veroeffentlichungen/Pressemitteilungen/2016/05/102.html

Bildung ist entscheidend für Integration von Migrantinnen und Migranten Datenreport 2016 – Sozialbericht für Deutschland erschienen

Migranten in Deutschland sind mit 35,4 Jahren deutlich jünger als Menschen ohne Migrationshintergrund (46,8 Jahre). Zuwanderer in Deutschland sind aber auch geringer gebildet, seltener erwerbstätig, sie verdienen weniger und sind eher von Armut bedroht. Deutlich ist der Einfluss der Bildung. Auch für Migrantinnen und Migranten gilt: Mit höherem Bildungsstand verbessern sich ihre Chancen am Arbeitsmarkt, sie erzielen höhere Einkommen und ihr Armutsrisiko sinkt.

Herausgeber: Statistisches Bundesamt (Destastis) und weitere Kooperationspartner
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 3. Mai 2016
Download
: Datenreport 2016: Sozialbericht für Deutschland

 

Neue Regionalergebnisse zur Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt

Dem Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt  liegen jetzt neue Ergebnisse zur regionalen Erwerbstätigkeit für die Jahre 1991 bis 2014 vor. Im Jahr 2014 sank die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent oder 6.800 Personen auf 1.008,2 Tausend Personen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilte, sank im langfristigen Vergleich die Erwerbstätigenzahl in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr 1991 um 269,2 Tausend Personen oder 21,1 Prozent.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 3. Mai 2016

Demografischer Wandel - Konzepte für die Zukunft

Ob Großstadt oder kleine Gemeinde: Infrastruktur und Planung von gestern passen oft nicht mehr zu den Bedürfnissen einer mobilen und zugleich älter werdenden Gesellschaft. Mit dem Projekt "Demografiewerkstatt" unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Kommunen bei der Entwicklung von Lösungsansätzen.

Weitere Informationen: Auftakt der Demografiewerkstatt Kommunen

4. Freiwilligensurvey: Ehrenamtliches Engagement gehört zum Alltag

Sich ehrenamtlich engagieren macht Spaß und bringt neue Erfahrungen. Die Ergebnisse des 4. Freiwilligensurveys bestätigen es: Mehr als 40 Prozent der Deutschen über 14 Jahren sind in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Das sind zehn Prozent mehr als noch vor 15 Jahren. Ob Rettungssanitäter, Vorlese-Oma, Trainer im Fußballverein, Mitarbeit im Hospiz oder Begleitung von Flüchtlingen bei Ämtergängen: Freiwilliges Engagement in Deutschland hat viele Gesichter und bereichert unsere Gesellschaft. Der Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle Untersuchung zur Zivilgesellschaft und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegeben und seit 1999 alle fünf Jahre zur Verfügung gestellt.

Ausführlicher Beitrag: 4. Freiwilligensurvey

Ausländerzahl in Sachsen-Anhalt 2015 um 25 Prozent gestiegen

Nach der neuesten Auswertung des Ausländerzentralregisters lebten am Jahresende 2015 rund 83.000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Sachsen-Anhalt, das waren ein Viertel bzw. 20.900 Personen mehr als im Jahr 2014. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilte, kam von den Personen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit jeder 6. aus Syrien, jeder 11. aus Polen, jeder 22. stammte aus der Russischen Föderation, Rumänien sowie Vietnam.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 11. April 2016

Publikation „Wettbewerb 2015 – Menschen und Erfolge – In ländlichen Räumen willkommen"

Seit 2011 werden im Wettbewerb "Menschen und Erfolge" jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, die zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur beitragen und dem Gemeinwohl zugutekommen. Die fünfte Wettbewerbsrunde 2015 stand unter dem Motto "In ländlichen Räumen willkommen" und widmete sich der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen. Auf Basis der Auswertung der Wettbewerbsbeiträge lassen sich Handlungsempfehlungen für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen ableiten. Sie alle zeigen: Gemeinden in ländlichen Räumen können attraktiv für Zuwanderer sein, Zuwanderung kann eine attraktive Entwicklungsoption für Gemeinden sein. Eine solche Win-win-Situation lässt sich nicht verordnen, sondern ist ein Prozess, der von lokalen Akteuren getragen werden muss. Aber es können Anreize dafür gesetzt werden, diese Prozesse auf lokaler Ebene anzugehen.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Wettbewerb 2015 – Menschen und Erfolge

Newsletter „Demografische Forschung Aus Erster Hand“

Die erste Ausgabe des Infoblattes 2016 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Der Preis der Mobilität. Lange Anfahrten zum Arbeitsplatz sind belastender als häufige Auswärtsübernachtungen und wechselnde Arbeitsorte.
  • Familie ohne Trauschein. Während nichteheliche Geburten in Westeuropa Normalität werden, geht ihr Anteil in Osteuropa zurück.
  • Zurück an die Arbeit. Ob Frankreich oder Ungarn: Gut gebildete Mütter kehren schneller und häufiger in den Arbeitsmarkt zurück.

Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung und weiteren Kooperationspartnern
Newsletter
: Demografische Forschung Aus Erster Hand, 1. Quartal 2016

Portal „Digital Kompass“ online

Immer mehr ältere Menschen unterstützen andere Seniorinnen und Senioren bei ihrem Weg ins und im Internet. Doch oft fehlt passendes Schulungsmaterial und der Austausch zwischen den Multiplikatoren. Im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz (DsiN) ein Portal entwickelt, auf dem Material, Tipps und Hilfen zur Verfügung gestellt werden und der Austausch zwischen den Multiplikatoren gefördert wird.

Weitere Informationen: Digital Kompass

Web-App zur Entwicklung der Städte und Gemeinden

Wächst oder schrumpft eine Gemeinde? Antworten auf diese Frage liefert eine interaktive Anwendung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), die nun als Web-App auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets genutzt werden kann. Der Karte liegt die Auswertung "Wachsende und schrumpfende Städte und Gemeinden in Deutschland" zugrunde, die das BBSR im Herbst 2015 veröffentlicht hatte. Dargestellt sind Einheitsgemeinden und Gemeindeverbände. Insgesamt gibt es fünf Klassen - von der Großstadt bis zur Landgemeinde.

Weitere Informationen: Web-App zur Entwicklung der Städte und Gemeinden

Gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter

Soziale Unterschiede in der Gesundheit und Lebenserwartung stellen ein zentrales Thema von Public Health und Gesundheitspolitik dar. Die bisherigen Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass auch nach dem Alter von 65 Jahren soziale Unterschiede in der Gesundheit und der ferneren Lebenserwartung bestehen. Die neuste Ausgabe der Reihe Gesundheitsberichterstattung kompakt (GBE) vom Robert Koch Institut widmet sich der Frage, ob in Bezug auf die gesundheitliche Situation von älteren Menschen soziale Unterschiede bestehen und wie stark diese ausgeprägt sind.

Ausführlicher Beitrag: GBE kompakt 1/2016 vom 17. März 2016

Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015

Das jüngste Wachstum der Wirtschaft kommt in vielen Gegenden Deutschlands nicht an. Das ist das Ergebnis der Studie "Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015", die anhand von 20 Indikatoren die soziale und ökonomische Lage der Bundesrepublik kreisgenau darstellt. Die Kriterien sind etwa Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Kinderarmut, kommunale Schulden oder das Bruttoinlandsprodukt. Die Ergebnisse zeigen, dass etliche Gegenden im Osten und Norden des Landes u.a. auch in Sachsen-Anhalt anderen Regionen im Süden hinterherhinken. Sie sind nicht in der Lage, sich eigenständig aus dieser Lage zu befreien, und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Das vom Grundgesetz vorgegebene Ziel der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse rückt in immer weitere Ferne.

Herausgeber: Friedrich-Ebert-Stiftung
Studie
: Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015

Expertise „Fachübergreifende, integrierte Konzepte rund um das Wohnen im Alter“

Im Rahmen des Programms „Anlaufstellen für ältere Menschen“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bundesweit über 300 Projekte, die das selbstständige Wohnen und Leben im Alter unterstützen. Angebote der Begegnung, Unterstützung und Betreuung, Projekte zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Netzwerkbildung sowie altersgerechte Anpassungsmaßnahmen ergänzen so bereits bestehende Strukturen. Zudem werden fachübergreifende, integrierte Handlungskonzepte rund um das Wohnen und Leben im Alter erstellt oder weiterentwickelt. Der Deutsche Verband ist die Geschäftsstelle des Programms.

Expertise: Fachübergreifende, integrierte Konzepte rund um das Wohnen im Alter

Neue Ausgabe DEMOGRAF jetzt online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Wohnortzuweisung bringt mehr Planungssicherheit
  • Flüchtlingszuwanderung als doppelte Chance
  • das Welcome-Center zieht Bilanz
  • Interview mit Adrian Maerevoet (Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung) über Barrierefreiheit im Alltag
  • Leerstandsmanagement in der Region Altmark
  • Gemeinschaftsprojekt zwischen Sachsen-Anhalt und Spanien zur Förderung der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt

Download DEMOGRAF Ausgabe 18/2016

Wanderungsgewinn von rund 30.000 Ausländerinnen und Ausländern im Jahr 2015 in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt verzeichnete im vergangenen Jahr 2015 Zuzüge von insgesamt rund 42.000 Ausländerinnen und Ausländern, welche vorher nicht in Deutschland lebten. Dem standen rund 12.000 Fortzüge von Ausländerinnen und Ausländern in andere Staaten gegenüber. Der sich hieraus ergebende Wanderungsgewinn von 30.000 Personen umfasst dabei alle Auslandswanderungen, d.h. sowohl die Wanderungsbewegungen mit anderen EU-Ländern, als auch die Flüchtlingswanderung des Jahres 2015. Der Wanderungsgewinn ist damit knapp dreimal so hoch, wie im Jahr 2014.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 21. März 2016

Einheitliche Ausbildung für die Pflege

Künftig soll eine einheitliche Ausbildung zur "Pflegefachfrau" oder zum "Pflegefachmann" übergreifende Qualifikationen vermitteln. Ziel ist, Menschen aller Altersgruppen gut pflegen zu können: in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulant. Das Kabinett hat am 13. Januar 2016 das Pflegeberufsreformgesetz verabschiedet. Ab 2018 ist eine einheitliche Ausbildung für alle Pflegebereiche vorgesehen. Die Ausbildung wird sich u.a. dadurch auszeichnen, dass diese für Auszubildende kostenfrei ist und die Auszubildenden zudem eine Ausbildungsvergütung erhalten, wie es in vielen anderen Ausbildungsberufen üblich ist.

Ausführlicher Beitrag: Einheitliche Ausbildung für die Pflege

Diskussionspapier „Deutschlands demografische Herausforderung“

Deutschland hat lange Zeit vom demografischen Wandel profitiert. Die Lebenserwartung ist kräftig gestiegen und es konnte viel Geld gespart werden, weil weniger Nachwuchs zu versorgen war. Zudem haben sich die letzten geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer als größte Gruppe in der Bevölkerung verdient um die Volkswirtschaft gemacht. Sie sorgen dafür, dass der Staat derzeit Rekordeinnahmen in seinen Steuer- und Sozialkassen verbucht. Doch diese goldenen Jahre gehen bald vorbei. Um das Jahr 2030, zum Höhepunkt der Babyboomer-Verrentung wird jeder Jahrgang, der sich in den Ruhestand verabschiedet, etwa doppelt so groß sein, wie ein Jahrgang, der ins Berufsleben einsteigt. Deutschland als Pionier des demografischen Wandels muss deshalb früher als andere Länder lernen, mit den Folgen dieses Wandels umzugehen.

Herausgeber: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Ausführlicher Beitrag
: Deutschlands demografische Herausforderung

Internetpräsenz des Modellprogramms „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“

Im Rahmen des Modellprogramms „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit dem FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., werden bis 2019 bundesweit 29 Projekte gefördert, die zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen für unterschiedliche Zielgruppen geöffnet und zugleich ein Beitrag zum Zusammenhalt im Wohnumfeld geleistet werden kann.

Weitere Informationen: Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“

Newsletter von Erfahrung ist Zukunft vom März 2016

In den monatlich erscheinenden Newslettern von „Erfahrung ist Zukunft“ beinhaltet die Märzausgabe ein Interview mit Franz Müntefering, stellt in der Rubrik „Erfahrungsberichte“ Thomas Henrich vor, der sich seit zehn Jahren für soziale Initiativen engagiert, beleuchtet das Projekt „Attraktives Ehrenamt im Sport“ des Deutschen Olympische Sportbund (DOSB), berichtet über das Arbeiten in der digitalen Welt und enthält Verbraucherinformationen sowie Veranstaltungstipps.

Ausführlicher Newsletter: Erfahrung ist Zukunft, Ausgabe März 2016

Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter an

Die Lebenserwartung in Deutschland beträgt auf die aktuellen Sterblichkeitsverhältnisse bezogene Periodensterbetafel 2012/2014 für neugeborene Jungen 78 Jahre und 2 Monate, für neugeborene Mädchen 83 Jahre und 1 Monat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich die Lebenserwartung Neugeborener in den letzten zehn Jahren damit bei den Jungen um 2 Jahre und 3 Monate, bei den Mädchen um 1 Jahr und 6 Monate im Vergleich zur Sterbetafel 2002/2004 erhöht. Auf der Ebene der einzelnen Bundesländer haben nach den Ergebnissen der Sterbetafeln 2012/2014 Männer in Baden-Württemberg mit 79 Jahren und 5 Monaten sowie dort lebende Frauen mit fast 84 Jahren jeweils die höchste Lebenserwartung. Die niedrigsten Werte weisen mit 76 Jahren und 2 Monaten Männer in Sachsen-Anhalt sowie mit 82 Jahren und 2 Monaten Frauen im Saarland auf. 

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 04. März 2016

Veröffentlichung „Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2016“

Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht, der erstmals in erweiterter Form und unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erschienen ist. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen.

Herausgeber: Der Paritätische Gesamtverband
Publikation
: Armutsbericht 2016

Neues Bundesprogramm für Mehrgenerationenhäuser

Bei der Bewältigung des demografischen Wandels spielen die Mehrgenerationenhäuser eine zunehmend wichtige Rolle. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) plant deshalb ab 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Es setzt die bisherige Förderung mit neuer inhaltlicher Fokussierung fort. Statt, wie bisher vier, wird es ab 2017 nur noch zwei Schwerpunkte geben. Die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Außerdem werden drei Querschnittsziele verfolgt: generationenübergreifende Arbeit, Einbindung von freiwilligem Engagement und Sozialraumorientierung. Das neue Programm soll zunächst bis 2020 laufen.

Start des Interessenbekundungsverfahrens: April 2016
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 26. Februar 2016

Gutachten „Internationale Arbeitskräfte einstellen"

Deutschland empfängt immer mehr Zuwanderer. Damit diese dabei helfen können, demografisch bedingte Herausforderungen wie den Rückgang des Arbeitskräftepotenzials abzufedern, benötigen sie Beschäftigung. Eine wichtige Rolle hierbei spielen Firmen. Wie können sie ausländische Arbeitskräfte rekrutieren und was müssen sie tun, damit die Integration im Betrieb funktioniert? Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat im Auftrag des Bundesverbands der Personalmanager (BPM) in diesem Gutachten hilfreiche Ideen zusammengetragen und darüber hinaus das deutsche Zuwanderungsrecht gegenüber Jobsuchenden auf den Prüfstand gestellt.

Herausgeber: Bundesverband der Personalmanager (BPM)
Gutachten
: Internationale Arbeitskräfte einstellen

European Doctoral School of Demography

Seit 2005 bietet die European Doctoral School of Demography (EDSD) einen Aufbaustudiengang in den Bereichen Migration, Fertilität und Mortalität an. Verbunden mit dem Ziel, die nächste Generation an Demografen auszubilden zeichnet sich der Studiengang in englischer Sprache durch Theorievermittlung sowie die Aneignung von quantitativen (Statistik) und qualitativen (Networking) Fähigkeiten aus. Zudem stehen den Studierenden ein globales Netzwerk aus Absolventen und europäischen Partneruniversitäten zur Verfügung.

Bewerbungsfrist: 15. April 2016
Weitere Informationen
: European Doctoral School of Demography

Abwanderer kehren selten ins Land zurück

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat die Wanderungsbewegungen von ostdeutschen Beschäftigten untersucht. Die Wissenschaftler haben dabei ermittelt, dass von den rund 62.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die zwischen 1999 und 2012 aus Sachsen-Anhalt abgewandert sind, nur 14,2 Prozent zurückkehrten. Regional betrachtet zeichnen sich unterschiedliche Wanderbewegungen ab. Relativ hohe Beschäftigtenverluste hatten in den vergangenen Jahren Halle und Dessau zu verzeichnen. Die beste Entwicklung hat in Sachsen-Anhalt der Landkreis Börde genommen. Mit Blick auf die Geschlechter verdeutlicht die IAB-Untersuchung, dass vor allem Männer weg- und wieder zugezogen sind. Frauen, die dem Land den Rücken gekehrt haben, bleiben in der Regel ihrer neuen Heimat auf Dauer verbunden.

Ausführlicher Beitrag: Volksstimme vom 18. Februar 2016

Dem demografischen Wandel gegensteuern

Ein nachhaltiger Konsolidierungskurs ist für den Staatshaushalt unabdingbar, vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der "Vierte Bericht zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen". Mit dem Tragfähigkeitsbericht informiert das Bundesfinanzministerium die Öffentlichkeit einmal pro Legislaturperiode über die langfristige Entwicklung der öffentlichen Finanzen in Deutschland. Dieser Bericht umfasst den Zeitraum von 2015 bis 2060. Der Schwerpunkt liegt auf den demografischen Herausforderungen, vor denen die Finanzpolitik steht.

Herausgeber: Bundesministerium der Finanzen
Publikation
: Vierter Bericht zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung der Bundesregierung vom 17. Februar 2016

Technik als intelligenter Begleiter des Menschen

Worauf kommt es an, wenn man 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche mit digitalen Technologien vernetzt ist, wenn Therapieroboter Schlaganfallpatienten unter die Arme greifen oder intelligente Autos das Lenkrad beim Einparken selbst in die Hand nehmen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Forscher des Forschungsprogramms „Mensch-Technik-Interaktion“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Publikation gibt einen Einblick in die Vielseitigkeit der Mensch-Technik-Interaktion, verdeutlicht, welche technologischen Trends gerade aktuell sind, welche Forschungsthemen in den kommenden Jahren auf der Agenda stehen und welche Projekte im Jahr 2015 neu in die Forschungsförderung aufgenommen wurden.

Herausgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Publikation
: Projektgalerie 2015
Weitere Informationen: Mensch-Technik-Interaktion

Bevölkerungsforschung Aktuell

In der ersten Ausgabe 2016 von „Bevölkerungsforschung Aktuell“ werden die Themen „Rushhour des Lebens“ (Zeitabschnitt im Lebenslauf zwischen 25 und 45 Jahren) und „Kinderlosigkeit und Kinderreichtum“ beleuchtet. Martin Bujard und Ralina Panova vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) untersuchen die Ursachen der „Rushhour des Lebens“ und schlagen eine Differenzierung vor. Detlev Lück, Ralina Panova, Robert Naderi und Martin Bujard werfen einen differenzierten Blick auf das Geburtengeschehen in Deutschland und betrachten die beiden Phänomene Kinderlosigkeit und Kinderreichtum getrennt. Außerdem diskutieren sie jeweils die mutmaßlichen Ursachen für den Rückgang kinderreicher Familien.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Publikation
: Bevölkerungsforschung Aktuell 1/2016

Abschlusspublikation „Vom blockierten Generationenaustausch zum Generationendialog“

Unausgewogene Altersstrukturen in der betrieblichen Belegschaft können, je nach den Umständen, durch sehr hohe Anteile älterer Beschäftigter oder anderer Formen ausgeprägter Kohortendominanz, aber auch durch sehr starke Altersdifferenzen gekennzeichnet sein. Sie können u.a. zu Blockaden bei der Wissensweitergabe und/oder der Aufnahme neuen Wissens führen. Das Projekt GenBa will zur Bewältigung solcher Herausforderungen und zur Nutzung der sich aus dem demografischen Wandel ergebenden Chancen beitragen. Dazu wurde eine Betriebstypologie zur Systematisierung von Altersstrukturen, personalwirtschaftlicher Herausforderungen und Reaktionsweisen erarbeitet. Auf der Grundlage dieser Typologie entwickelten und erprobten drei Partner im Rahmen des Verbundes praxistaugliche Konzepte und Instrumente.

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
Publikation
: Vom blockierten Generationenaustausch zum Generationendialog
Weitere Informationen
: Projekt GenBa

Deutschlands Bevölkerung wuchs 2015 auf mindestens 81,9 Millionen

Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) dürfte sich die Einwohnerzahl Deutschlands 2015 von knapp 81,2 Millionen am Jahresanfang auf mindestens 81,9 Millionen Menschen am Jahresende erhöht haben. Das Geburtendefizit – die Differenz aus Geburten und Sterbefällen – wird 2015 bei 190.000 bis 215.000 erwartet. Im Vorjahr hatte es wegen angestiegener Geburten (715.000) und sehr niedriger Sterbezahlen (868.000) nur 153.000 betragen. Der Saldo aus Zuzügen aus dem Ausland und Fortzügen ins Ausland konnte bereits in den Jahren 2011 bis 2014 das Geburtendefizit mehr als nur kompensieren. Für 2015 wurde der Schätzung zufolge ein Saldo von mindestens 900.000 Personen erwartet.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 29. Januar 2016

Sonderveröffentlichung „Lebenslagen und Einkommenssituation älterer Menschen“

Die Studie erarbeitet eine systematisch aufbereitete Grundlage über die heutige und zukünftige Einkommenssituation, die Lebenslagen und Wohnbedarfe älterer Menschen und nimmt vor dem Hintergrund der Diskussionen um eine zunehmende Altersarmut insbesondere einkommensschwächere Seniorinnen und Senioren in den Blick. Die Studie entwirft auf Basis umfangreicher Datenauswertungen Szenarien für das Jahr 2030. Diese beziehen sich auf Haushaltszahlen, das Armutsrisiko älterer Menschen in den regionalen Wohnungsmärkten sowie die wohnungsbezogenen Sozialleistungen Wohngeld und Grundsicherung im Alter. Dieses empirische Fundament dient schließlich als Basis für sozial- und wohnungspolitische Handlungsempfehlungen.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Lebenslagen und Einkommenssituation älterer Menschen

Verlangsamter Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt im 1. Halbjahr 2015

Im 1. Halbjahr 2015 wurden 25.763 Neu-Sachsen-Anhalter begrüßt, 4.838 mehr als im 1. Halbjahr 2014. Im gleichen Zeitraum verließen 21.560 Personen das Bundesland. Dadurch ergab sich ein Wanderungsgewinn von 4.203 Personen. Die positive Entwicklung der Zuzüge nach Sachsen-Anhalt war auf eine stärkere Zuwanderung von ausländischen Personen aus dem Ausland zurückzuführen. Per Saldo zogen von Januar bis Juni 7.002 Personen aus dem Ausland zu.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 26. Januar 2016

Studie "Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen"

Zwischen der Verpflichtung der Kommunen, asylsuchende Menschen unterzubringen und zu versorgen, und deren Akzeptanz im Kreis der örtlichen Bevölkerung entsteht ein Spannungsfeld, in dem erweiterte kommunal-politische Kompetenzen gefordert sind. Im Fokus der Studie stehen daher Handlungsstrategien der Kommunen im Rahmen bundesgesetzlicher und föderaler Vorgaben. Zudem wird untersucht, wie solche Handlungsstrategien an die lokale Bevölkerung vermittelt werden. Durch die Analyse verschiedener Formen der Wohnunterbringung, der Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und der Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen wird deutlich, wie durch lokal angepasste Strukturen die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen gelingen kann.

Herausgeber: Robert Bosch Stiftung
Studie
: Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen

Studie „Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012“

Alle 20 Jahre werden die Lebensverhältnisse in denselben zehn westdeutschen – und seit 1993 auch in vier ostdeutschen – Orten untersucht. Die Studie dokumentiert sehr heterogene ländliche Entwicklungen: Die Bevölkerungsentwicklung ist nicht einheitlich (weder in West noch in Ost) und eine generelle Abwanderungsbereitschaft eines Großteils der erwachsenen Wohnbevölkerung und mehr noch von Jugendlichen ist in den Untersuchungsorten nicht nachweisbar. Dennoch Standortofferten wie Arbeitsplatz, soziale Netze, Wohnumfeld und Freizeitmöglichkeiten werden immer wichtiger zur Gewinnung von Zuzüglern.

Herausgeber: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Studie
: Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel

Handbuch „Menschen gewinnen, Migration ermöglichen, demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt gestalten“

Das vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) durchgeführte Forschungs- und Praxisprojekt "anKommen-willKommen: Menschen gewinnen, Migration ermöglichen, demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt gestalten: Kommunaler Dialog und Zuwanderung internationaler Fachkräfte als Lösungswege“ zielte darauf ab, Kommunen deutlich zu machen, welche Chancen mit Einwanderung verbundenen sind, um mögliche Unterstützungsleistungen zur kollektiven Bewältigung damit verbundener Herausforderungen zu identifizieren. Das entstandene Handbuch enthält Hintergrundinformationen, Projekterfahrungen und Handlungsempfehlungen für interessierte Kommunen.

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH)
Handbuch
: anKommen-willKommen
Weitere Informationen: Projektwebseite „anKommen-willKommen“

Publikation „Sicherung der Daseinsvorsorge durch regionale Abstimmung von ÖPNV- und Versorgungsstrategien“

Der demografische Wandel beeinflusst nicht nur die Bevölkerungsentwicklung, sondern mittelbar auch die Perspektiven des ÖPNV und der standortgebundenen Versorgung mit Daseinsvorsorgeinfrastrukturen. In dem Projekt wurde das Hauptaugenmerk auf die Daseinsvorsorgebereiche Schulen, Hausärzte/-innen, Nahversorgung und ÖPNV insbesondere in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit gelegt. Das Untersuchungsgebiet bilden die fünf Flächenkreise des Bedienungsgebiets des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV): der Landkreis Altenburger Land, der Burgenlandkreis, der Landkreis Leipzig, der Landkreis Nordsachsen und der Saalekreis. Deren Bevölkerung wird bis 2030 offiziellen Prognosen zufolge auf etwa 790.000 Einwohner zurückgehen. Eine für alle Daseinsvorsorgebereiche einheitliche regionale Handlungsebene gibt es im Untersuchungsgebiet bisher nicht.

Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Publikation: Online-Publikation 10/ 2015

Alterung der Bevölkerung durch aktuell hohe Zuwanderung nicht umkehrbar

Die aktuelle hohe Zuwanderung hat nur sehr eingeschränkte Auswirkungen auf die langfristige Bevölkerungsentwicklung. Sie schlägt sich vor allem im kurzfristigen Anstieg der Bevölkerungszahl nieder. Der Trend zur zunehmenden Alterung der Bevölkerung kann dadurch nicht umgekehrt werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wird der aktuelle Altersaufbau die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten drei Jahrzehnten voraussichtlich stärker prägen als der Saldo der Zuzüge nach und Fortzüge aus Deutschland. Durch eine hohe Nettozuwanderung können jedoch das Tempo und das Ausmaß der Alterung gemindert werden.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Destatis vom 20. Januar 2016

Flüchtlinge als Chance für ländliche Räume

Im Jahr 2015 wurden bei der Erstverteilung der Asylsuchenden auf die Bundesländer rund 1,1 Millionen Einreisende registriert. Dabei werden die Flüchtlinge über das gesamte Land verteilt. Auch in kleineren Orten oder entlegenen Regionen sind Menschen aus Syrien, Irak oder Afghanistan angekommen. Damit stellt sich die Frage, was der zurzeit zu beobachtende Zustrom für die ländlichen Regionen bedeutet.
In der Studie „Im Osten auf Wanderschaft“ hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung das Umzugsverhalten in den neuen Bundesländern bis hinunter auf Gemeindeebene untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass Menschen je nach Alter sehr unterschiedliche Wanderungsmuster haben, aber auch, dass die demografische Landschaft in Gewinner- und Verliererregionen zerfällt.

Ausführlicher Beitrag: Flüchtlinge als Chance für ländliche Räume
Studie: Im Osten auf Wanderschaft

Migrationsatlas: Wissenslandkarte Migration in Sachsen-Anhalt

Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) erstellte für das Projekt „WILLkommen. Sachsen-Anhalt im Wettbewerb“ eine Broschüre, die über das Leben und Arbeiten von Ausländern in Sachsen-Anhalt berichtet. Anhand ausgewählter Zahlen wird die Beschäftigungssituation von Einwanderern in Sachsen-Anhalt dargestellt, sowie die Bedeutung von Migration für die Bevölkerungsentwicklung und den Arbeitsmarkt des Landes diskutiert. Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund: Wie viele Ausländer kommen eigentlich? Wie viele gehen wieder – oder bleiben? Woher kommen die Migranten in Sachsen-Anhalt? Funktioniert die Integration auf dem Arbeitsmarkt? Wo arbeiten Ausländer und als was? Was denkt die Bevölkerung über Einwanderung? Profitiert Sachsen-Anhalt von der Migration?

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
Publikation
: Migrationsatlas 2015

Publikation: Perspektiven der Regionalentwicklung in Schrumpfungsregionen

Die Beiträge in der Publikation von der Dezembertagung des Arbeitskreises „Städte und Regionen“ der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V. (DGD) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) am 04. und 05. Dezember 2014 sind Ausdruck eines klaren Plädoyers zur aktiven Gestaltung dieser Schrumpfungsprozesse in Stadt und Land. Neben empirischen Beiträgen, welche die Auswirkungen der Schrumpfungsprozesse auf die Wohnungsmärkte beschreiben, finden sich auch Berichte über konkrete Projekte, die beispielhaft aufzeigen, wie man dem Bevölkerungsrückgang aktiv und erfolgreich begegnen kann.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: BBSR-Online-Publikation, Nr. 18/2015

Deutschland und Israel stärken seniorenpolitische Zusammenarbeit

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wird im Bereich Seniorenpolitik, in Form einer bilateralen Arbeitsgruppe, stärker mit Israel zusammenarbeiten. Dafür haben Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, und Avi Cohen aus dem israelischen Ministerium für Soziale Gleichstellung am 18. Januar 2016 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. In beiden Ländern ist das Durchschnittsalter der Seniorinnen und Senioren gestiegen und es gibt zahlreiche gemeinsame seniorenpolitische Interessen. So will beispielsweise auch Israel aktives und selbstbestimmtes Altern in der Mitte der Gesellschaft fördern, das Potenzial Älterer besser nutzen und das Engagement Älterer für die Gesellschaft stärken.

Ausführlicher Beitrag: Seniorenpolitische Zusammenarbeit Deutschland und Israel

Sonderveröffentlichung: Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt

Die ExWoSt-Studie untersuchte im Hinblick auf die neuen Mobilitätsformen das Zusammenspiel von gesellschaftlicher und technologischer Entwicklung im Mobilitätsverhalten, das Auftreten neuer Marktakteure und den Bau neuer Infrastruktur. Schwerpunktmäßig werden Mobilitätsstationen, Carsharing, Öffentliche Fahrradverleihsysteme und Fernbusterminals als neuere Mobilitätsangebote analysiert.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Sonderveröffentlichung neue Mobilitätsformen

Veröffentlichung der Broschüre „Regionale Aspekte des demografischen Wandels“

Anhand aktueller Daten wird in der neuen Broschüre des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) die divergierende Entwicklung in den Regionen Deutschlands aufgezeigt. Dabei wird deutlich, dass die regionale Vielfalt der Bevölkerungsentwicklung neben vielerlei zusätzlichen Faktoren vor allem durch deutliche Ost-West- und Stadt-Land-Unterschiede geprägt ist.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Broschüre
: Regionale Aspekte des demografischen Wandels

Veröffentlichung Migrationsbericht 2014

Der neuste Migrationsbericht der Bundesregierung, welcher jährlich durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstellt wird, enthält neben umfassenden Wanderungsdaten zu Deutschland einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration und informiert über die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

Publikation: Migrationsbericht 2014

Konstituierung des Sachverständigenrats für Ländliche Entwicklung (SRLE)

Aufgrund der wachsenden Herausforderungen (u. a. demografische Entwicklung) und der Komplexität der Thematik Ländliche Räume hat Bundesminister Christian Schmidt entschieden, einen Sachverständigenrat für Ländliche Entwicklung beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einzurichten. Aufgabe des SRLE ist die Begleitung der Politik des BMEL für die ländliche Entwicklung. Der SRLE soll Defizite und Handlungsbedarfe in der ländlichen Entwicklung, aber auch Chancen für ländliche Regionen aufzeigen sowie konkrete und umsetzbare Lösungsansätze benennen.

Weitere Informationen: Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung

Zusammenfassung des Online-Dialogs „Demografischer Wandel – Wohlstand für alle Generationen?“

Um die Themen des Strategiekongresses 2015 weiterdiskutieren zu können, hatte der Bundesinnenminister vom 22. September bis 15. November zum Online-Dialog auf dem Demografieportal eingeladen. In 57 Beiträgen und Kommentaren tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Dialogs ihre Meinungen aus und gaben Anregungen für die Demografiepolitik der Bundesregierung.

Die Zusammenfassung finden Sie aus www.demografie-portal.de

Broschüre „Schönes Land & Lebendige Heimat – Ländliche Räume in Sachsen-Anhalt“ erschienen

Gemeinsame Herausgeber der Broschüre sind das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr sowie das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt. In drei Kapiteln dokumentiert die Broschüre die Entwicklung der Lebens- und Standortqualität der vergangenen Jahre in den ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts.  Entgegen der oftmals getroffenen Annahme, dass der ländliche Raum ausschließlich der Agrarproduktion dient, zeigt die Broschüre die gesamte Vielfalt ländlicher Räume auf. Ländliche Räume sind wichtige Wirtschaftsstandorte, bieten zahlreiche Arbeitsplätze, Raum für attraktives Wohnenund sanften bzw. naturnahen Tourismus. Auch die gesellschaftlichen Anforderungen im Bereich Umwelt-und Naturschutz werden in ländlichen Räumen immer anspruchsvoller. Neben aufwendig sanierten und lebendigen Klein- und Mittelstädten bieten die ländlichen Räume in Sachsen-Anhalt ein hohes Maß an Familienfreundlichkeit und ausreichend Raum zur individuellen Entfaltung – sei es zum Wohnen, zum Arbeiten oder zur Freizeitgestaltung. Die Broschüre schildert anschaulich, dass die ländlichen Räume in Sachsen-Anhalt großes Potenzial haben und auch zukünftig eine wichtige Rolle für das Land und seine Bevölkerung einnehmen.

Die Broschüre können Sie bestellen per E-Mail an doreen.druesedau(at)mlv.sachsen-anhalt.de

Neue Ausgabe DEMOGRAF jetzt online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Impressionen und Preisträger des Demografie-Preises 2015
  • Migration hilft gegen Überalterung
  • Zukunftswerkstatt „Alter“ führt Dialog der Generationen
  • Migranten sind längst Teil unserer Gesellschaft
  • Analphabeten droht Stigmatisierung

Download DEMOGRAF Ausgabe 17/2015

Deutschlandweiter Babyboom zeigt sich auch in Sachsen-Anhalt

Die Geburtenquote in Deutschland ist so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, brachten 100 Frauen im gebärfähigen Alter nach den jüngsten Zahlen aus dem vergangenen Jahr durchschnittlich 147 Kinder zur Welt. Auch in Sachsen-Anhalt macht sich der Babyboom bemerkbar.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.volksstimme.de

Forschungsprojekte zum guten Leben im Alter gestartet

Ältere Menschen sind für den Erhalt ihrer Mobilität mehr als jüngere auf einen funktionierenden Nahverkehr angewiesen. Außerdem benötigen sie in hohem Maße ärztliche sowie pflegerische Versorgung. Einschränkungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel treffen sie deshalb besonders. Jetzt sind fünf Forschungsprojekte gestartet, die ausloten sollen, wie die Lebensqualität älterer Menschen vor Ort erhalten und verbessert werden kann.

Weiterführende Informationen auf www.erfahrung-ist-zukunft.de

Sachsen-Anhalts Einwohnerzahl bleibt über zwei Millionen

Wegen der steigenden Zuwanderung, vor allem aus dem Ausland, wird Sachsen-Anhalts Einwohnerzahl langsamer schrumpfen. Laut aktueller Prognose des Statistischen Landesamtes werden 2025 etwa 175 000 Einwohner mehr im Land leben als nach alter Vorausberechnung aus dem Jahr 2010.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.volksstimme.de

Allianz zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Sachsen-Anhalt

Eine Allianz für Allgemeinmedizin will in Sachsen-Anhalt Kräfte und Projekte bündeln, damit die hausärztliche Versorgung auch in den kommenden Jahren sichergestellt werden kann. Ziel ist es, Hausärztenachwuchs insbesondere für ländliche Regionen zu gewinnen. Mindestens zweimal im Jahr wollen die Akteure unter Federführung des Gesundheitsministeriums geeignete Maßnahmen beraten und bündeln.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.aerztezeitung.de

Empfehlungen für die Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen

Fachleute von Bund, Ländern und Kommunen, Wissenschaftler und Verbände-Vertreter haben  im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Empfehlungen für die Bereiche Mobilität und Verkehr, Schule und Bildung sowie Hausärztliche Versorgung erarbeitet.
Weiterführende Infos auf www.bbsr.bund.de

TV-Tipp: "Wir stehen auf Dorf!"

Keine andere Region Sachsen-Anhalts ist so stark ländlich geprägt wie die Altmark und der Elb-Havel-Winkel. Es gibt nur 15 Städte, dafür aber über 500 Dörfer in einer Fläche, die doppelt so groß wie das Saarland ist. Die meisten der Dörfer haben weniger als 100 Einwohner. Mit der Aktion "Wir stehen auf Dorf" macht MDR SACHSEN-ANHALT eine Liebeserklärung an den Norden Sachsen-Anhalts.

Sehen Sie die Beiträge immer Mittwochs und hier auf www.mdr.de