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EU-Strategie zur Generationengerechtigkeit: BAGSO fordert stärkere Berücksichtigung Älterer

Die EU legt erstmals eine Strategie zur Generationengerechtigkeit vor. Die BAGSO begrüßt den Ansatz, kritisiert jedoch fehlende Maßnahmen gegen Altersdiskriminierung und fordert mehr Fokus auf ältere Generationen.

EU-Strategie zur Generationengerechtigkeit: BAGSO fordert stärkere Berücksichtigung Älterer

Die Europäische Kommission hat erstmals eine Strategie zur Generationengerechtigkeit vorgelegt. Ziel ist es, die Interessen verschiedener Altersgruppen – heute und in Zukunft – stärker in politischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. begrüßt diesen Ansatz, sieht jedoch deutliche Lücken.

Kritisch bewertet die BAGSO insbesondere, dass konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Altersdiskriminierung bislang fehlen. Auch ein umfassender EU-Aktionsplan gegen Ageismus wurde nicht in die Strategie aufgenommen – obwohl entsprechende Vorschläge breite Unterstützung fanden.

Aus Sicht der BAGSO werden die Lebensrealitäten und Bedürfnisse älterer Menschen bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Eine generationengerechte Politik müsse alle Altersgruppen gleichermaßen einbeziehen und dürfe ältere Generationen nicht ausklammern.

Gemeinsam mit der AGE Platform Europe will die BAGSO die Umsetzung der Strategie weiter begleiten und sich dafür einsetzen, Altersgleichstellung stärker zu verankern.

Weiterführende Informationen 

EU-Strategie zur Generationengerechtigkeit: BAGSO sieht deutliche Lücken