Förderaktion: Junge Menschen stark gegen Ausgrenzung machen
Ausgrenzung, Beleidigungen oder Gewalt gehören für viele Jugendliche zum Alltag – fast jede*r Zweite ist betroffen. Gleichzeitig sprechen rund 80 Prozent der Betroffenen selten oder nie darüber. Eine neue Förderaktion setzt genau hier an: Junge Menschen sollen befähigt werden, Ausgrenzung zu erkennen, selbstbewusst damit umzugehen und sich aktiv für ein respektvolles und inklusives Miteinander einzusetzen – in Schule, Freizeit und digitalem Raum.
Die Aktion Mensch stellt dafür insgesamt 5 Millionen Euro bereit. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte mit einem Zuschuss von bis zu 7.500 Euro – ohne erforderliche Eigenmittel. Davon können bis zu 5.000 Euro für Honorar- und Sachkosten sowie bis zu 2.500 Euro für Maßnahmen zur Barrierefreiheit eingesetzt werden.
Was gefördert wird
Unterstützt werden Projekte für junge Menschen bis 27 Jahre, die:
- Bewusstsein für die Folgen von Mobbing und Ausgrenzung schaffen
- soziale Kompetenzen stärken
- Handlungssicherheit im Umgang mit diskriminierendem Verhalten vermitteln
- Zivilcourage fördern und aktive Beteiligung ermöglichen
Gefragt sind sowohl pädagogische Angebote („Verstehen & handeln“) als auch kreative, sichtbare Aktionen („Laut werden & Zeichen setzen“) – etwa Theaterprojekte, Poetry Slams, Social-Media-Kampagnen, Aktionstage oder lokale Initiativen gegen Mobbing.
Inklusion als Voraussetzung
Zentrales Förderkriterium ist die inklusive Ausrichtung: Junge Menschen mit und ohne Behinderung sollen aktiv an der Projektgestaltung beteiligt sein. Antragsberechtigt sind Projektträger mit Anerkennung nach §75 SGB VIII oder mit Mitgliedschaft in einem Wohlfahrtsverband.
Antragszeitraum: 01.10.2025 bis 31.03.2026 – oder bis die Fördermittel ausgeschöpft sind.
Projektlaufzeit: bis zu 12 Monate.
Mit der Förderaktion setzt die Aktion Mensch ein klares Zeichen für Respekt, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Weiterführende Informationen
Förderaktion: Zeichen setzen! Für mehr Respekt und Vielfalt.

