Kleine Zuschüsse für Initiativen: Movement Hub fördert Engagement
Viele gesellschaftliche Veränderungen beginnen im Kleinen. Der Movement Hub unterstützt Initiativen und Gruppen, die sich für sozialen Zusammenhalt, Klimagerechtigkeit und demokratische Werte einsetzen – mit unkomplizierten finanziellen Zuschüssen.
Gefördert werden Projekte, die den sozial-ökologischen Wandel vor Ort voranbringen. Besonders im Fokus stehen derzeit Initiativen, die sich gegen Ausgrenzung und gesellschaftliche Spaltung engagieren, antirassistische Arbeit leisten oder den demokratischen Diskurs stärken. Dazu zählen beispielsweise Projekte aus den Bereichen Community Organizing, Öffentlichkeitsarbeit oder der Aufbau von Netzwerken.
Unbürokratische Förderung für engagierte Gruppen
Initiativen können Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro, in Einzelfällen bis zu 5.000 Euro, beantragen. Gefördert werden unter anderem Kosten für Workshops, Materialien, Veranstaltungen oder Fahrtkosten. Voraussetzung ist, dass die Gruppen selbstorganisiert arbeiten, gemeinnützige Ziele verfolgen und überwiegend in Deutschland aktiv sind.
Die Antragstellung erfolgt über ein Online-Formular. Kleinere Förderungen werden in der Regel kurzfristig entschieden, größere Vorhaben monatlich geprüft. Aufgrund der hohen Nachfrage kann die Bearbeitung im Einzelfall etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Wichtiger Hinweis: Förderpause im Mai 2026
Der Movement Hub legt vom 1. bis 31. Mai 2026 eine Förderpause ein.
- Letzter Termin für Anträge: 30. April 2026
- Neue Anträge werden ab dem 3. Juni 2026 wieder bearbeitet
Interessierte Initiativen sollten ihre Projektskizzen daher rechtzeitig einreichen.
Engagement vor Ort stärken
Mit seinem Förderangebot trägt der Movement Hub dazu bei, zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken und neue Ideen vor Ort umzusetzen. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen sind solche niedrigschwelligen Unterstützungsangebote ein wichtiger Baustein für lebendige und widerstandsfähige Kommunen.
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