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UNICEF-Studie: Deutschland beim Wohlbefinden von Kindern nur im unteren Mittelfeld

Eine aktuelle UNICEF-Studie zeigt: Deutschland liegt beim Wohlbefinden von Kindern im internationalen Vergleich weiterhin nur im unteren Mittelfeld. Besonders Kinderarmut, Bildungsungleichheit und fehlende Teilhabe beeinflussen die Zukunftschancen vieler junger Menschen.

UNICEF-Studie: Deutschland beim Wohlbefinden von Kindern nur im unteren Mittelfeld

Eine aktuelle Studie des Kinderhilfswerks UNICEF zeigt: Deutschland erreicht beim Wohlbefinden von Kindern im internationalen Vergleich erneut nur einen Platz im unteren Mittelfeld. In der aktuellen „Report Card 20“ belegt Deutschland Rang 25 von 37 untersuchten Ländern der EU und OECD.

Besonders kritisch bewertet die Studie die seit Jahren hohe Kinderarmut sowie die großen Unterschiede bei Bildungs- und Teilhabechancen. Nur 60 Prozent der 15-Jährigen erreichen grundlegende Kompetenzen in Lesen und Mathematik. Kinder aus finanziell benachteiligten Familien sind dabei deutlich häufiger betroffen.

Auch bei Gesundheit und Lebenszufriedenheit zeigen sich Unterschiede je nach sozialer Lage. Die Studie macht deutlich, dass soziale Ungleichheit langfristige Auswirkungen auf Bildungschancen, gesellschaftliche Teilhabe und persönliche Entwicklung haben kann.

Für die demografische Entwicklung sind diese Ergebnisse besonders relevant. Gute Bedingungen für Kinder und Jugendliche gelten als wichtige Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Fachkräftesicherung und zukunftsfähige Regionen. UNICEF fordert daher stärkere Investitionen in Bildung, Gesundheit und die Unterstützung benachteiligter Familien.

Weitere Informationen und die vollständige Studie finden sich bei UNICEF Deutschland.