Erstes LandStation-Vernetzungstreffen – Projekte stellen ihre Konzeptideen vor
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt mit der Initiative „LandStation – Verknüpfte Mobilität in ländlichen Räumen“ innovative Modellprojekte zur Stärkung der Mobilität auf dem Land. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen Kommunen, Initiativen und der Politik als Grundlage für zukünftige Mobilitätskonzepte dienen. Umgesetzt wird das Vorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) durch das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).
Mit der Initiative „LandStation“ werden Modellprojekte gefördert, die Mobilitätsstationen mit Mehrfunktionshäusern verknüpfen. Ziel ist es, die Infrastruktur in ländlichen Gemeinden zu verbessern und klimafreundliche Mobilitätsangebote zu schaffen. In einer ersten Phase wird die Entwicklung von Konzepten in vier Gemeinden und zwei Landkreisen unterstützt. Anschließend folgt die sogenannte Initialisierungsphase, in der die Ideen möglichst in die Praxis umgesetzt werden sollen.
Beim ersten digitalen Vernetzungstreffen tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der Projekte, des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sowie des Kompetenzzentrums Ländliche Entwicklung (KomLE) aus. Nach einer Begrüßung durch das BMEL stellten sich die geförderten Projekte vor, darunter das „Flotte Bürger“-Projekt im Jugendhaus Röbel, das „Kooperative Mobilitätskonzept Markelsheim“, das „Mobilitätszentrum Oderland-Spree“ und die „UmsteigeStation Offingen“. Erste Beteiligungsformate wie Workshops und Befragungen wurden bereits angestoßen, um die Bevölkerung aktiv in die Planung einzubeziehen.
Ein weiterer Programmpunkt war die Einführung in das Planspiel „traffic planning“ durch Mobilitätsexperte Moritz Kirchesch von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS). Mit diesem interaktiven Ansatz lassen sich Mobilitätsbedarfe gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern analysieren.
Zum Abschluss gab das KomLE einen Ausblick auf die nächsten Schritte: Eine digitale Plattform und regelmäßige Treffen sollen die enge Zusammenarbeit zwischen den Projekten fördern. So entstehen praxisnahe Mobilitätskonzepte, die als Vorbild für weitere Kommunen dienen können.
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