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Neue Wege der mobilen Nahversorgung in ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts

Projekt „MONA LiSA“ in den Gemeinden Osterburg und Seehausen in vollem Gang

Projektbeschreibung

Um auch im ländlichen Raum eine Nahversorgung zu gewährleisten, folgten die Gemeinden Osterburg und Seehausen im vergangen Jahr dem Projektaufruf „LandVersorgt“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). 

Anfang 2021 erhielten die beiden Städte von Bundesministerin Klöckner die Zuwendungsbescheide für das Projekt MONA LiSA. Das Projekt startete im März und hat für die Konzepterstellung eine Laufzeit von einem Jahr. Insgesamt sind dafür Kosten in Höhe von rund 36.000 € eingeplant. Die beiden Kommunen Osterburg und Seehausen erhalten Fördermittel in Höhe von 80 Prozent der Gesamtkosten. Die restlichen 20 Prozent werden durch Eigenmittel aufgebracht.

Die Bezeichnung „Mona Lisa“ steht als Kurzform für „Neue Formen der mobilen Nahversorgung in ländlichen Regionen“. Mit dem Projekt soll erprobt werden, wie es möglich ist, mobile Dienstleister für Waren des täglichen Bedarfs in ländliche Orte zu bringen. Grundlage ist neben der Bedarfsanalyse auch die Erprobung einer entsprechenden Bestellsoftware, in der möglichst viele örtliche Versorger integriert sein sollen. Für dieses Vorhaben wurde ein spezielles Bezahlsystem entwickelt. MONA LiSA soll im ersten Schritt die Umsetzbarkeit einer solchen Form der mobilen Nahversorgung erproben. Parallel soll ein Netzwerk aus Partnern aufgebaut werden, um diese bei der späteren Umsetzung des Projekts einbinden zu können.

In der Praxis sieht es zunächst so aus, dass die Bürgerinnen und Bürger über eine App bestimmte Waren aus Osterburg, Seehausen oder auch aus den umliegenden Dörfern bestellen können. Ein Dienstleister stellt diese Waren dann zusammen und vorhandene Logistik vor Ort (z. B. Bäckerwagen, Apothekenlieferdienste etc.) werden in den Prozess eingebunden. Diese holen die Waren zeitlich unabhängig beispielsweise aus Osterburg oder Seehausen von einer gekühlten Packstation ab und liefern sie in eine ebenfalls gekühlten Packstation in der Nähe der Bestellerin oder des Bestellers wieder aus. Per App erhalten die Käufer ein Signal, dass die Ware abgeholt werden kann. Die Bezahlung erfolgt anschließend über das App-System. Da es sich bei den Bestellungen vorrangig um regionale Waren handeln soll, erhält auch die regionale Wirtschaft positive Impulse.

Sollte sich dieses Konzept nach einem Jahr Laufzeit als erfolgreich erweisen, könnte es als beispielhafte Lösung auch in anderen Kommunen umgesetzt werden.

Gemeinde / Landkreis / Region

Osterburg und Seehausen / Landkreis Stendal

Projektzeitraum

01. März 2021 bis 28. Februar 2022

Weiterführende Informationen:

"LandVersorgt – Neue Wege der Nahversorgung in ländlichen Räumen"

 

 

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